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SZ-Magazin: Briefe aus Afghanistan

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung (SZ-Magazin, http://www.sz-magazin.de ) möchte in einer seiner nächsten Ausgaben Auszüge aus Feldpostbriefen und E-Mails von Bundeswehrsoldaten aus Afghanistan veröffentlichen. Ziel des Artikels ist es, den Lesern einen möglichst realistischen Einblick in den Alltag der deutschen Kontingente zu geben. Es soll bewusst auf jede journalistische Interpretation der Lage verzichtet werden und stattdessen sollen die Soldaten selber zu Wort kommen: ihre Gedanken, Wünsche, Sorgen und Erlebnisse. Die Redaktion meint, dass Feldpostbriefe an Freunde, Verwandte und die Familie sehr aussagekräftige Zeitdokumente sind.

Damit möchte die Redaktion das Engagement der Bundeswehr im SZ-Magazin einmal mehr aus einem anderen Blickwinkel betrachten, wie auch die bisherigen Geschichten zu diesem Thema zeigen.

Fliegender Wechsel
Zwei deutsche Soldaten am Flughafen: Der eine bricht auf zum Einsatz nach Afghanistan, der andere kommt gerade von dort zurück. Ein kurzer Moment nur, Zeit für ein paar Worte. Über den Tod, über die Angst und über die Frage: Was haben wir da unten verloren? … mehr dazu …

Der dreißigste Tote
Patrick Behlke war 25, als er durch einen Selbstmordattentäter starb. Er ist der dreißigste Tote der Bundeswehr im Afghanistan-Einsatz. Zum ersten Mal sprechen deutsche Politiker von einem “Gefallenen”. Das ist seine Geschichte. … mehr dazu …

Der Großvater, der Vater, der Sohn
Der Großvater war im Zweiten Weltkrieg Panzerfahrer in der Wehrmacht, die Millionen von Menschen tötete. Der Vater machte jahrzehntelang Karriere in der Bundeswehr, die nie einen Schuss auf den Feind abgab. Der Sohn will Offizier werden in einer deutschen Armee, für die Soldaten wieder sterben. Die Geschichte der Familie Gerhard. … mehr dazu …

Die Auswahl der (handschriftlichen) Briefe oder Emails, beziehungsweise bestimmter Passagen daraus würde gemeinsam mit den Soldaten und deren Angehörigen erfolgen. Es soll versucht werden, den Einsatz in seiner ganzen Komplexität darzustellen, sowohl zeitlich (erstes Kontingent bis heute), thematisch (der Lageralltag, besondere Vorkommnisse, Land & Leute, Feierstunden, etc.), als auch von der Auswahl der Briefschreiber vom Funker über den Pfarrer, Ärzte bis zum Kommandanten. Das Prozedere: Die Redaktion bittet die Autoren, ihre Briefe in Kopie an u.a. Adresse zu senden. Danach entscheidet die Redaktion, welche Briefe sie im Original benötigt, um diese einzuscannen. WICHTIG: falls gewünscht, werden Namen abgekürzt bzw. verfremdet.

Magazin Verlagsgesellschaft
Süddeutsche Zeitung mbH
Betreff: Briefe aus Afghanistan
Hultschiner Str. 8
81677 München

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