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	<title>Kommentare zu: Harter Brocken</title>
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		<title>Von: Heinz Bremer</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2009/11/23/harter-brocken/comment-page-1#comment-1883</link>
		<dc:creator>Heinz Bremer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 13:18:18 +0000</pubDate>
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		<description>Nach dem Willen der SPD soll Bundeskanzlerin Angela Merkel den Abgeordneten im Bundestag öfter Rede und Antwort stehen. &quot;Wir wollen, dass die Bundeskanzlerin in regelmäßigen Abständen vom Parlament befragt werden kann&quot;, sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann in Berlin. Merkel müsse &quot;nicht jede Woche, aber doch in regelmäßigen Abständen&quot; für direkte Fragen der Parlamentarier zur Verfügung stehen. Das wäre ein &quot;belebendes Element&quot; und würde die Verantwortlichkeit der Kanzlerin gegenüber dem Parlament stärken.

&quot;Wir sind darüber im Ältestenrat des Bundestages in Gesprächen&quot;, sagte Oppermann. Er habe den anderen Fraktionen einen solchen Vorschlag unterbreitet. Dieser werde nun diskutiert.

Der SPD-Politiker beklagte eine zunehmende Aushöhlung des Parlamentarismus und Entmachtung des Bundestages. &lt;strong&gt;&quot;Der Bundeskanzlerin fehlt der Respekt vor dem Parlament&quot;&lt;/strong&gt;, kritisierte er. &lt;strong&gt;&quot;Wenn die gewählten Volksvertreter nicht mehr ausreichend an den wesentlichen Entscheidungen beteiligt werden, schadet das unserer parlamentarischen Demokratie.&quot;&lt;/strong&gt;

Bei der Reform der Wehrpflicht etwa habe das Kabinett kurzerhand ein geltendes Gesetz außer Kraft gesetzt, bevor die neue Regelung beschlossen worden sei. In der Euro-Krise sei Merkel wochenlang untätig geblieben und habe dann &quot;in relativ nichtssagenden, farblosen Regierungserklärungen nur der Form genüge getan, das Parlament zu beteiligen&quot;.

Und in der Atomdebatte habe die Kanzlerin dafür gesorgt, dass das Parlament &quot;die gesamte Gesetzgebung in nur drei Wochen durchdebattieren musste&quot;, kritisierte er. &quot;Das sind allesamt alarmierende Zeichen einer Missachtung des Parlaments.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Willen der SPD soll Bundeskanzlerin Angela Merkel den Abgeordneten im Bundestag öfter Rede und Antwort stehen. &#8220;Wir wollen, dass die Bundeskanzlerin in regelmäßigen Abständen vom Parlament befragt werden kann&#8221;, sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann in Berlin. Merkel müsse &#8220;nicht jede Woche, aber doch in regelmäßigen Abständen&#8221; für direkte Fragen der Parlamentarier zur Verfügung stehen. Das wäre ein &#8220;belebendes Element&#8221; und würde die Verantwortlichkeit der Kanzlerin gegenüber dem Parlament stärken.</p>
<p>&#8220;Wir sind darüber im Ältestenrat des Bundestages in Gesprächen&#8221;, sagte Oppermann. Er habe den anderen Fraktionen einen solchen Vorschlag unterbreitet. Dieser werde nun diskutiert.</p>
<p>Der SPD-Politiker beklagte eine zunehmende Aushöhlung des Parlamentarismus und Entmachtung des Bundestages. <strong>&#8220;Der Bundeskanzlerin fehlt der Respekt vor dem Parlament&#8221;</strong>, kritisierte er. <strong>&#8220;Wenn die gewählten Volksvertreter nicht mehr ausreichend an den wesentlichen Entscheidungen beteiligt werden, schadet das unserer parlamentarischen Demokratie.&#8221;</strong></p>
<p>Bei der Reform der Wehrpflicht etwa habe das Kabinett kurzerhand ein geltendes Gesetz außer Kraft gesetzt, bevor die neue Regelung beschlossen worden sei. In der Euro-Krise sei Merkel wochenlang untätig geblieben und habe dann &#8220;in relativ nichtssagenden, farblosen Regierungserklärungen nur der Form genüge getan, das Parlament zu beteiligen&#8221;.</p>
<p>Und in der Atomdebatte habe die Kanzlerin dafür gesorgt, dass das Parlament &#8220;die gesamte Gesetzgebung in nur drei Wochen durchdebattieren musste&#8221;, kritisierte er. &#8220;Das sind allesamt alarmierende Zeichen einer Missachtung des Parlaments.&#8221;</p>
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		<title>Von: Gustav Löwitsch</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2009/11/23/harter-brocken/comment-page-1#comment-1882</link>
		<dc:creator>Gustav Löwitsch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 13:14:58 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;b&gt;Der deutsche Bundestag nur noch ein Abnickorgan der Regierung&lt;/b&gt;

Einen schwindenden Einfluss des Parlaments beklagen zunehmend mehr Abgeordnete. Der Bundestag werde zu einem &quot;Abnickorgan der Regierung&quot; und Kontrolle finde kaum noch statt.

Dadurch verliert das Parlament an Ansehen und Akzeptanz. Das trifft alle Parlamentarier. Außerdem lagere die Bundesregierung immer mehr Beratungen in Kommissionen aus. Es sei auch eine Missachtung des Parlaments, wenn Gesetzespakete mit mehreren 100 Seiten in kürzester Zeit durch den Bundestag gejagt würden. Das erschreckende dabei, eine Mehrheit der Parlamentarier nimmt das inzwischen als selbstverständlich hin oder sieht keine wirksamen Mittel, sich dagegen zu wehren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><b>Der deutsche Bundestag nur noch ein Abnickorgan der Regierung</b></p>
<p>Einen schwindenden Einfluss des Parlaments beklagen zunehmend mehr Abgeordnete. Der Bundestag werde zu einem &#8220;Abnickorgan der Regierung&#8221; und Kontrolle finde kaum noch statt.</p>
<p>Dadurch verliert das Parlament an Ansehen und Akzeptanz. Das trifft alle Parlamentarier. Außerdem lagere die Bundesregierung immer mehr Beratungen in Kommissionen aus. Es sei auch eine Missachtung des Parlaments, wenn Gesetzespakete mit mehreren 100 Seiten in kürzester Zeit durch den Bundestag gejagt würden. Das erschreckende dabei, eine Mehrheit der Parlamentarier nimmt das inzwischen als selbstverständlich hin oder sieht keine wirksamen Mittel, sich dagegen zu wehren.</p>
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		<title>Von: NorbertHansen</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2009/11/23/harter-brocken/comment-page-1#comment-306</link>
		<dc:creator>NorbertHansen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 08:16:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hoffe noch, dass unsere &quot;Volksvertreter&quot; in der Lage bzw. willens sind, sich dagegen zu wehren. Zweifel sind jedoch angebracht.
Dieses Vorhaben ist nur ein weiterer Nagel zum Sarg der Demokratie, verbrämt mit dem &quot;Europamäntelchen&quot;.
Norbert Hansen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe noch, dass unsere &#8220;Volksvertreter&#8221; in der Lage bzw. willens sind, sich dagegen zu wehren. Zweifel sind jedoch angebracht.<br />
Dieses Vorhaben ist nur ein weiterer Nagel zum Sarg der Demokratie, verbrämt mit dem &#8220;Europamäntelchen&#8221;.<br />
Norbert Hansen</p>
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