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	<title>Kommentare zu: Britischem Obergefreiten Joe Glenton drohen zehn Jahre Gefängnis</title>
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		<title>Von: Sveni</title>
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		<dc:creator>Sveni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 19:54:52 +0000</pubDate>
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		<description>Neun Monate Haft i.V.m. Dienstgradherabsetzung

Weil er nicht ein zweites Mal in Afghanistan dienen wollte, ist Joe zu neun Monaten Haft in einem Militärgefängnis verurteilt worden. Außerdem wurde der Gefreite am Freitag vom zuständigen Militärgericht in Colchester (Essex) im Südosten Britanniens zum einfachen Soldaten degradiert. Der 27-Jährige war der erste Brite, der sich weigerte, nach Afghanistan zu gehen. Ihm drohten ursprünglich bis zu zwei Jahre Haft. Sein Anwalt hatte in der Verhandlung geltend gemacht, dass Glenton seit einem ersten Afghanistan-Einsatz unter posttraumatischen Stresssymptomen leide.

Angehörige der britischen Friedensbewegung hatten am Prozesstag vor dem Militärgerichtshof in den Merville Barracks in Colchester demonstriert. aixpaix.de, Berliner Compagnie, Connection e.V. und Iraq Veterans Against the War Europe hatten in den vergangenen Wochen in Deutschland um Unterstützung des Afghanistanverweigerers gebeten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neun Monate Haft i.V.m. Dienstgradherabsetzung</p>
<p>Weil er nicht ein zweites Mal in Afghanistan dienen wollte, ist Joe zu neun Monaten Haft in einem Militärgefängnis verurteilt worden. Außerdem wurde der Gefreite am Freitag vom zuständigen Militärgericht in Colchester (Essex) im Südosten Britanniens zum einfachen Soldaten degradiert. Der 27-Jährige war der erste Brite, der sich weigerte, nach Afghanistan zu gehen. Ihm drohten ursprünglich bis zu zwei Jahre Haft. Sein Anwalt hatte in der Verhandlung geltend gemacht, dass Glenton seit einem ersten Afghanistan-Einsatz unter posttraumatischen Stresssymptomen leide.</p>
<p>Angehörige der britischen Friedensbewegung hatten am Prozesstag vor dem Militärgerichtshof in den Merville Barracks in Colchester demonstriert. aixpaix.de, Berliner Compagnie, Connection e.V. und Iraq Veterans Against the War Europe hatten in den vergangenen Wochen in Deutschland um Unterstützung des Afghanistanverweigerers gebeten.</p>
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		<title>Von: Eumel</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2009/12/08/britischem-obergefreiten-joe-glenton-drohen-zehn-jahre-gefangnis/comment-page-1#comment-350</link>
		<dc:creator>Eumel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 00:04:27 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;b&gt;Afghanistanverweigerer aus Großbritannien droht zehn Jahre Haft&lt;/b&gt;

Versenden Sie &lt;a href=&quot;http://www.connection-ev.de/aktion-gb.php&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; ein Protestfax an die britische Regierung !

(17.01.2010) Der Obergefreite Joe Glenton trat 2004 der britischen Armee bei und wurde 2006 nach Kandahar, Afghanistan, verlegt. Armee und Politiker hatten immer behauptet, britische Soldaten seien dort, um zu helfen. Joe Glenton war geschockt, zu sehen, wie stark die Soldaten tatsächlich von den Menschen in Afghanistan abgelehnt wurden.

Beschämt und ernüchtert verließ er 2007 unerlaubt seine Einheit. Zwei Jahre später stellte er sich und machte seine Verweigerung bei einer Demonstration öffentlich. Darauf hin wurde er nicht nur wegen Desertion, sondern auch mehrmals wegen Befehlsverweigerung angeklagt, womit ihm eine Haft von bis zu zehn Jahren droht.

Joe Glenton wurde nach mehrwöchiger Haft im Dezember 2009 auf Kaution freigelassen. Ein Termin für das Verfahren vor dem Militärgericht ist derzeit nicht bekannt.

Connection e.V. und Iraq Veterans Against the War Europe bitten um Unterstützung des Afghanistanverweigerers Joe Glenton. Protestfaxe können online über www.Connection-eV.de/aktion-gb.php versandt werden. Connection e.V. wird Ihre Nachricht per Fax an die britische Regierung weiterleiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><b>Afghanistanverweigerer aus Großbritannien droht zehn Jahre Haft</b></p>
<p>Versenden Sie <a href="http://www.connection-ev.de/aktion-gb.php" target="_blank" rel="nofollow">hier</a> ein Protestfax an die britische Regierung !</p>
<p>(17.01.2010) Der Obergefreite Joe Glenton trat 2004 der britischen Armee bei und wurde 2006 nach Kandahar, Afghanistan, verlegt. Armee und Politiker hatten immer behauptet, britische Soldaten seien dort, um zu helfen. Joe Glenton war geschockt, zu sehen, wie stark die Soldaten tatsächlich von den Menschen in Afghanistan abgelehnt wurden.</p>
<p>Beschämt und ernüchtert verließ er 2007 unerlaubt seine Einheit. Zwei Jahre später stellte er sich und machte seine Verweigerung bei einer Demonstration öffentlich. Darauf hin wurde er nicht nur wegen Desertion, sondern auch mehrmals wegen Befehlsverweigerung angeklagt, womit ihm eine Haft von bis zu zehn Jahren droht.</p>
<p>Joe Glenton wurde nach mehrwöchiger Haft im Dezember 2009 auf Kaution freigelassen. Ein Termin für das Verfahren vor dem Militärgericht ist derzeit nicht bekannt.</p>
<p>Connection e.V. und Iraq Veterans Against the War Europe bitten um Unterstützung des Afghanistanverweigerers Joe Glenton. Protestfaxe können online über <a href="http://www.Connection-eV.de/aktion-gb.php" rel="nofollow">http://www.Connection-eV.de/aktion-gb.php</a> versandt werden. Connection e.V. wird Ihre Nachricht per Fax an die britische Regierung weiterleiten.</p>
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		<title>Von: Ein Ungläubiger</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2009/12/08/britischem-obergefreiten-joe-glenton-drohen-zehn-jahre-gefangnis/comment-page-1#comment-323</link>
		<dc:creator>Ein Ungläubiger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 10:40:21 +0000</pubDate>
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		<description>@Ingrid Schittich

Ich stimme Ihnen in vollem Maße zu. Es gibt universelle Menschenrechte und es ist unsere Aufgabe, wir die wir dazu fähig sind, diese Menschenrechte auch denen zu geben, die sie noch nicht erleben dürfen. Dazu gehören ach die Menschen im Sudan, Tschad, Kongo, Guinea usw. Dazu gehörten die Tutsi in Ruanda, die friedlichen Menschen in Somalia, die Kosovaren (später die Serben im Kosovo) und auch die afghanische Bevölkerung hat es verdient diese universellen Menschenrechte zu erhalten. 

Die westliche Welt bildet eine Zivilgesellschaft heraus die das Potential und die Fähigkeit hat dieses Ziel zu verfolgen. Mit Entwicklungshilfe, Hilfe zum Staatsaufbau \&quot;good governance\&quot; aber auch mit Hilfe des Militärs. Die oben aufgezählten Konflikte hätten mit einem entschlossenen Militäreinsatz und darauf folgender Friedenskonsolidierung schneller (oder überhaupt) beendet werden können. Es gibt Momente in denen Pazifismus nicht mehr durchsetzbar ist. Manche Gewalttäter oder Regierungen lassen sich nicht durch Diplomatie und Resolutionen aufhalten, sondern nur durch nackte Gewalt gegen sie und ihren Repressionsapparat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ingrid Schittich</p>
<p>Ich stimme Ihnen in vollem Maße zu. Es gibt universelle Menschenrechte und es ist unsere Aufgabe, wir die wir dazu fähig sind, diese Menschenrechte auch denen zu geben, die sie noch nicht erleben dürfen. Dazu gehören ach die Menschen im Sudan, Tschad, Kongo, Guinea usw. Dazu gehörten die Tutsi in Ruanda, die friedlichen Menschen in Somalia, die Kosovaren (später die Serben im Kosovo) und auch die afghanische Bevölkerung hat es verdient diese universellen Menschenrechte zu erhalten. </p>
<p>Die westliche Welt bildet eine Zivilgesellschaft heraus die das Potential und die Fähigkeit hat dieses Ziel zu verfolgen. Mit Entwicklungshilfe, Hilfe zum Staatsaufbau \&quot;good governance\&quot; aber auch mit Hilfe des Militärs. Die oben aufgezählten Konflikte hätten mit einem entschlossenen Militäreinsatz und darauf folgender Friedenskonsolidierung schneller (oder überhaupt) beendet werden können. Es gibt Momente in denen Pazifismus nicht mehr durchsetzbar ist. Manche Gewalttäter oder Regierungen lassen sich nicht durch Diplomatie und Resolutionen aufhalten, sondern nur durch nackte Gewalt gegen sie und ihren Repressionsapparat.</p>
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		<title>Von: Ingrid Schittich</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2009/12/08/britischem-obergefreiten-joe-glenton-drohen-zehn-jahre-gefangnis/comment-page-1#comment-318</link>
		<dc:creator>Ingrid Schittich</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 12:48:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blueflower.name/ds-blog/?p=498#comment-318</guid>
		<description>Es erscheint mir wichtig und dankenswert, dass das Darmstädter Signal durch diese Protestaktion dabei mitwirkt, dass sich die Zivilgesellschaft Schritt für Schritt als international begreift. Wir müssen in allen sich einstellenden Situationen darauf hinwirken, dass die Menschenrechte als Werte gesehen werden, die universell und uneingeschränkt an jedem Ort der Welt für alle Menschen gelten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es erscheint mir wichtig und dankenswert, dass das Darmstädter Signal durch diese Protestaktion dabei mitwirkt, dass sich die Zivilgesellschaft Schritt für Schritt als international begreift. Wir müssen in allen sich einstellenden Situationen darauf hinwirken, dass die Menschenrechte als Werte gesehen werden, die universell und uneingeschränkt an jedem Ort der Welt für alle Menschen gelten.</p>
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