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	<title>Kommentare zu: COIN-Strategie in AFPAK</title>
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		<title>Von: Lenzen</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2010/01/07/coin-strategie-in-afpak/comment-page-1#comment-354</link>
		<dc:creator>Lenzen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 23:40:23 +0000</pubDate>
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		<description>Der Norden Afghanistans, zum Beispiel Kundus, sei entscheidend für die Stabilität Afghanistans, sagte McChrystal der &quot;Bild&quot;-Zeitung. Die Taliban hätten sich dort gezielt ausgebreitet. Wie alle internationalen Truppen müssten auch die deutschen Truppen &quot;mit den höheren Risiken&quot; dieser neuen Strategie leben. &lt;b&gt;&quot;Vielleicht müssen sie sogar die Art und Weise ändern, wie sie bisher vorgegangen sind.&quot;&lt;/b&gt;

McChrystal bekräftigte seinen Plan, US-Truppen in den Norden zu schicken, die vor allem bei der Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte helfen sollten. Die Soldaten sollten aber dem dortigen deutschen Regionalkommandeur unterstellt werden. Guttenberg sagte dem Sender N24, McChrystal habe mit seinen Äußerungen &quot;überaus deutlich gemacht, wie sehr er das Engagement der Deutschen auch schätzt&quot;.

Guttenberg sprach sich bei der Debatte über den Verteidigungsetat im Bundestag (CSU) für eine engere Verknüpfung der Schutz- und Ausbildungsaufgaben der Bundeswehr aus. Diese Aufgaben seien &quot;untrennbar verbunden&quot;, sagte er. &lt;b&gt;Auf der Afghanistan-Konferenz in London will die Bundesregierung gemeinsam mit den Verbündeten ihre Strategie anpassen&lt;/b&gt;, wie Guttenberg sagte.

&lt;b&gt;SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier sprach sich in der Wochenzeitung &quot;Die Zeit&quot; dafür aus, den Bundeswehr-Einsatz zwischen 2013 und 2015 zu beenden.&lt;/b&gt; Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) wandte sich gegen einen überstürzten Abzug. &quot;Wer jetzt kopflos aus Afghanistan abziehen würde, der lässt Millionen Menschen im Stich&quot;, sagte er vor dem Bundestag. Guttenberg und Westerwelle machten übereinstimmend deutlich, dass London &quot;keine Truppenstellerkonferenz&quot; sein &lt;u&gt;könne&lt;/u&gt;.

Die Afghanistan-Konferenz in London findet am 28. Januar 2010 statt. 
Regierungserklärung zu dem Thema durch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 27. Januar 2010. 
Afghanistans Präsident Hamid Karsai wird am 26. und 27. Januar auf Einladung von Merkel in Berlin sein, wie deren Sprecher Ulrich Wilhelm mitteilte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Norden Afghanistans, zum Beispiel Kundus, sei entscheidend für die Stabilität Afghanistans, sagte McChrystal der &#8220;Bild&#8221;-Zeitung. Die Taliban hätten sich dort gezielt ausgebreitet. Wie alle internationalen Truppen müssten auch die deutschen Truppen &#8220;mit den höheren Risiken&#8221; dieser neuen Strategie leben. <b>&#8220;Vielleicht müssen sie sogar die Art und Weise ändern, wie sie bisher vorgegangen sind.&#8221;</b></p>
<p>McChrystal bekräftigte seinen Plan, US-Truppen in den Norden zu schicken, die vor allem bei der Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte helfen sollten. Die Soldaten sollten aber dem dortigen deutschen Regionalkommandeur unterstellt werden. Guttenberg sagte dem Sender N24, McChrystal habe mit seinen Äußerungen &#8220;überaus deutlich gemacht, wie sehr er das Engagement der Deutschen auch schätzt&#8221;.</p>
<p>Guttenberg sprach sich bei der Debatte über den Verteidigungsetat im Bundestag (CSU) für eine engere Verknüpfung der Schutz- und Ausbildungsaufgaben der Bundeswehr aus. Diese Aufgaben seien &#8220;untrennbar verbunden&#8221;, sagte er. <b>Auf der Afghanistan-Konferenz in London will die Bundesregierung gemeinsam mit den Verbündeten ihre Strategie anpassen</b>, wie Guttenberg sagte.</p>
<p><b>SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier sprach sich in der Wochenzeitung &#8220;Die Zeit&#8221; dafür aus, den Bundeswehr-Einsatz zwischen 2013 und 2015 zu beenden.</b> Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) wandte sich gegen einen überstürzten Abzug. &#8220;Wer jetzt kopflos aus Afghanistan abziehen würde, der lässt Millionen Menschen im Stich&#8221;, sagte er vor dem Bundestag. Guttenberg und Westerwelle machten übereinstimmend deutlich, dass London &#8220;keine Truppenstellerkonferenz&#8221; sein <u>könne</u>.</p>
<p>Die Afghanistan-Konferenz in London findet am 28. Januar 2010 statt.<br />
Regierungserklärung zu dem Thema durch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 27. Januar 2010.<br />
Afghanistans Präsident Hamid Karsai wird am 26. und 27. Januar auf Einladung von Merkel in Berlin sein, wie deren Sprecher Ulrich Wilhelm mitteilte.</p>
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