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Iran – Bundeswehr lernt persisch

Am folgenden Video aus dem Deutschen Bundestag ist neben den Inhalten die Verhaltensweise des Parlamentarischen Staatssekretärs Christian Schmidt interessant zu beobachten. Viele sicherheitspolitisch interessierte Menschen sind der Ansicht, dass derzeit – auch unter Mitwirkung der Bundesrepublik Deutschland – eine Vorbereitung eines militärischen Einsatzes im Iran stattfindet. Dieses furchtbare Lavieren des Herrn Staatssekretärs macht auch noch deutlich, dass vermutlich nicht die am besten geeigneten mit so verantwortlichen Aufgaben betraut werden, was übrigens gleichermaßen für einen Teil der Parlamentarier gilt. Wir werden mehr und mehr, von einem Großteil der Bevölkerung unbemerkt, in den nächsten Krieg hineinmanövriert!

Ein Kommentar zu Iran – Bundeswehr lernt persisch

  • Wer weiß denn noch, wem wir glauben dürfen?

    Der Fall der beiden im Iran inhaftierten deutschen Journalisten spitzt sich zu: Die iranische Justiz beschuldigte die Männer offiziell der Spionage. Am Vorabend waren die im Oktober festgenommen Deutschen im iranischen Staatsfernsehen vorgeführt worden, bei ihrem Auftritt räumten sie angeblich “Fehler” ein. Sie waren am 10. Oktober in Täbris festgenommen worden, als sie den Sohn der Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani interviewen wollten, die wegen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt ist.

    “Die Straftat der Spionage ist bewiesen”, sagte der Leiter der Justizbehörden in der westiranischen Stadt Täbris, Malek Adschdar Scharifi. Die beiden Männer hätten zudem vorgehabt, “eine Hetzkampagne gegen die islamische Republik” Iran zu starten. Bei den Festgenommenen soll es sich um einen Fotografen und einen Reporter eines deutschen Printmediums handeln.

    Das iranische Staatsfernsehen zeigte die Journalisten am Montagabend kurz in einem Fernsehbeitrag. Die Männer waren getrennt voneinander in Großaufnahme zu sehen, die Stimme eines Sprechers überlagerte ihre Worte allerdings vollständig. Dem Beitrag zufolge hielten sie der in der Bundesrepublik lebenden iranischen Menschenrechtsaktivistin Mina Ahadi vor, sie ausgenutzt zu haben.

    “Ich hatte keine Informationen über den Fall, aber Frau Ahadi wusste Bescheid und hat mich in den Iran geschickt, da meine Festnahme ihr zu Bekanntheit verhelfen sollte”, wurde einem der beiden Deutschen als Aussage zugeschrieben. Bei dem zweiten Deutschen sagte die Sprecherstimme: “Ich gebe zu, dass ich einen Fehler gemacht habe, da ich keine Informationen über den Fall hatte und von Frau Ahadi ausgenutzt wurde.”

    Ahadi, Gründerin des Komitees gegen die Steinigung, wies die Vorwürfe zurück. “Ich habe die Journalisten nicht in den Iran geschickt, ich habe mit ihnen nur über die Risiken gesprochen und ihnen geholfen, die Kontakte herzustellen”, sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. Die Aussagen der Deutschen seien “unter Druck” entstanden. Die Fernsehsendung sei dafür bekannt, dass Menschen hier nach mehreren Wochen Haft öffentlich Abbitte leisten müssten.

    Zu den jüngsten Meldungen nahm das Auswärtige Amt keine Stellung. Die beiden Deutschen würden allerdings “weiter intensiv konsularisch betreut”. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) bekräftigte seine Forderung nach sofortiger Freilassung der beiden deutschen Journalisten.

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