<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Iran &#8211; Bundeswehr lernt persisch</title>
	<atom:link href="http://www.blueflower.name/ds-blog/2010/02/13/iran/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2010/02/13/iran</link>
	<description>... Das Portal für schnellen Informationsaustausch ...</description>
	<lastBuildDate>Sun, 11 Dec 2011 13:51:08 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Lutz Heller</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2010/02/13/iran/comment-page-1#comment-1788</link>
		<dc:creator>Lutz Heller</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 15:04:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blueflower.name/ds-blog/?p=646#comment-1788</guid>
		<description>Wer weiß denn noch, wem wir glauben dürfen?

&lt;b&gt;Der Fall der beiden im Iran inhaftierten deutschen Journalisten spitzt sich zu: Die iranische Justiz beschuldigte die Männer offiziell der Spionage. Am Vorabend waren die im Oktober festgenommen Deutschen im iranischen Staatsfernsehen vorgeführt worden, bei ihrem Auftritt räumten sie angeblich &quot;Fehler&quot; ein. Sie waren am 10. Oktober in Täbris festgenommen worden, als sie den Sohn der Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani interviewen wollten, die wegen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt ist.&lt;/b&gt; 

&quot;Die Straftat der &lt;b&gt;Spionage&lt;/b&gt; ist bewiesen&quot;, sagte der Leiter der Justizbehörden in der westiranischen Stadt Täbris, Malek Adschdar Scharifi. Die beiden Männer hätten zudem vorgehabt, &quot;eine Hetzkampagne gegen die islamische Republik&quot; Iran zu starten. Bei den Festgenommenen soll es sich um einen Fotografen und einen Reporter eines deutschen Printmediums handeln.

Das iranische Staatsfernsehen zeigte die Journalisten am Montagabend kurz in einem Fernsehbeitrag. Die Männer waren getrennt voneinander in Großaufnahme zu sehen, die &lt;b&gt;Stimme eines Sprechers überlagerte ihre Worte allerdings vollständig&lt;/b&gt;. Dem Beitrag zufolge hielten sie der in der Bundesrepublik lebenden iranischen Menschenrechtsaktivistin Mina Ahadi vor, sie ausgenutzt zu haben.

&quot;Ich hatte keine Informationen über den Fall, aber Frau Ahadi wusste Bescheid und hat mich in den Iran geschickt, da meine Festnahme ihr zu Bekanntheit verhelfen sollte&quot;, wurde einem der beiden Deutschen als Aussage zugeschrieben. Bei dem zweiten Deutschen sagte die Sprecherstimme: &quot;Ich gebe zu, dass ich einen Fehler gemacht habe, da ich keine Informationen über den Fall hatte und von Frau Ahadi ausgenutzt wurde.&quot;

Ahadi, Gründerin des Komitees gegen die Steinigung, wies die Vorwürfe zurück. &quot;Ich habe die Journalisten nicht in den Iran geschickt, ich habe mit ihnen nur über die Risiken gesprochen und ihnen geholfen, die Kontakte herzustellen&quot;, sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. Die Aussagen der Deutschen seien &quot;unter Druck&quot; entstanden. Die Fernsehsendung sei dafür bekannt, dass Menschen hier nach mehreren Wochen Haft öffentlich Abbitte leisten müssten.

Zu den jüngsten Meldungen nahm das &lt;b&gt;Auswärtige Amt keine Stellung&lt;/b&gt;. Die beiden Deutschen würden allerdings &lt;b&gt;&quot;weiter intensiv konsularisch betreut&quot;&lt;/b&gt;. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) bekräftigte seine Forderung nach sofortiger Freilassung der beiden deutschen Journalisten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer weiß denn noch, wem wir glauben dürfen?</p>
<p><b>Der Fall der beiden im Iran inhaftierten deutschen Journalisten spitzt sich zu: Die iranische Justiz beschuldigte die Männer offiziell der Spionage. Am Vorabend waren die im Oktober festgenommen Deutschen im iranischen Staatsfernsehen vorgeführt worden, bei ihrem Auftritt räumten sie angeblich &#8220;Fehler&#8221; ein. Sie waren am 10. Oktober in Täbris festgenommen worden, als sie den Sohn der Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani interviewen wollten, die wegen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt ist.</b> </p>
<p>&#8220;Die Straftat der <b>Spionage</b> ist bewiesen&#8221;, sagte der Leiter der Justizbehörden in der westiranischen Stadt Täbris, Malek Adschdar Scharifi. Die beiden Männer hätten zudem vorgehabt, &#8220;eine Hetzkampagne gegen die islamische Republik&#8221; Iran zu starten. Bei den Festgenommenen soll es sich um einen Fotografen und einen Reporter eines deutschen Printmediums handeln.</p>
<p>Das iranische Staatsfernsehen zeigte die Journalisten am Montagabend kurz in einem Fernsehbeitrag. Die Männer waren getrennt voneinander in Großaufnahme zu sehen, die <b>Stimme eines Sprechers überlagerte ihre Worte allerdings vollständig</b>. Dem Beitrag zufolge hielten sie der in der Bundesrepublik lebenden iranischen Menschenrechtsaktivistin Mina Ahadi vor, sie ausgenutzt zu haben.</p>
<p>&#8220;Ich hatte keine Informationen über den Fall, aber Frau Ahadi wusste Bescheid und hat mich in den Iran geschickt, da meine Festnahme ihr zu Bekanntheit verhelfen sollte&#8221;, wurde einem der beiden Deutschen als Aussage zugeschrieben. Bei dem zweiten Deutschen sagte die Sprecherstimme: &#8220;Ich gebe zu, dass ich einen Fehler gemacht habe, da ich keine Informationen über den Fall hatte und von Frau Ahadi ausgenutzt wurde.&#8221;</p>
<p>Ahadi, Gründerin des Komitees gegen die Steinigung, wies die Vorwürfe zurück. &#8220;Ich habe die Journalisten nicht in den Iran geschickt, ich habe mit ihnen nur über die Risiken gesprochen und ihnen geholfen, die Kontakte herzustellen&#8221;, sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. Die Aussagen der Deutschen seien &#8220;unter Druck&#8221; entstanden. Die Fernsehsendung sei dafür bekannt, dass Menschen hier nach mehreren Wochen Haft öffentlich Abbitte leisten müssten.</p>
<p>Zu den jüngsten Meldungen nahm das <b>Auswärtige Amt keine Stellung</b>. Die beiden Deutschen würden allerdings <b>&#8220;weiter intensiv konsularisch betreut&#8221;</b>. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) bekräftigte seine Forderung nach sofortiger Freilassung der beiden deutschen Journalisten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

