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	<title>Kommentare f&#252;r Darmstädter Signal - Das kritische Forum für Staatsbürger in Uniform</title>
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	<description>... Das Portal für schnellen Informationsaustausch ...</description>
	<lastBuildDate>Tue, 27 Jul 2010 22:32:56 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Geheimdokumente zeichnen düsteres Bild vom Afghanistan-Krieg von Otto Raabe</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2010/07/26/geheimdokumente-zeichnen-dusteres-bild-vom-afghanistan-krieg/comment-page-1#comment-640</link>
		<dc:creator>Otto Raabe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 22:32:56 +0000</pubDate>
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		<description>Was ein unnötiger Aufstand des Herrn Polenz! Von den 92000 Dokumenten sind doch bloß 75000 veröffentlicht worden. Nach Aussage des WikiLeaks-Gründers Julian Assange am 26.07.2010 sind die veröffentlichten Informationen älter als 7 Monate. D.h., laufende Operationen sind nicht abgebildet und damit ist auch kein Soldat mehr gefährdet als vor der Offenlegung. Die Aufständischen werden ebenfalls ohne diese neuen Erkenntnisse tun, was sie unternehmen wollten. Das Töten geht weiter! Aber ganz sicher nicht wegen Wikileaks.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ein unnötiger Aufstand des Herrn Polenz! Von den 92000 Dokumenten sind doch bloß 75000 veröffentlicht worden. Nach Aussage des WikiLeaks-Gründers Julian Assange am 26.07.2010 sind die veröffentlichten Informationen älter als 7 Monate. D.h., laufende Operationen sind nicht abgebildet und damit ist auch kein Soldat mehr gefährdet als vor der Offenlegung. Die Aufständischen werden ebenfalls ohne diese neuen Erkenntnisse tun, was sie unternehmen wollten. Das Töten geht weiter! Aber ganz sicher nicht wegen Wikileaks.</p>
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		<title>Kommentar zu Geheimdokumente zeichnen düsteres Bild vom Afghanistan-Krieg von Jens F.</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2010/07/26/geheimdokumente-zeichnen-dusteres-bild-vom-afghanistan-krieg/comment-page-1#comment-639</link>
		<dc:creator>Jens F.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 22:19:32 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;b&gt;Nach der Veröffentlichung von US-Geheimdokumenten zum Einsatz in Afghanistan fordert der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele Aufklärung über die genaue Tätigkeit der Bundeswehr am Hindukusch. Er selbst erhoffe sich nun, die Wahrheit über das zu lesen, &quot;was die Bundeswehr konkret in Afghanistan treibt&quot;, sagte Ströbele der &quot;Neuen Presse&quot;. Der CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz sieht in den Dokumenten unterdessen eine Gefahr für die Bundeswehr.&lt;/b&gt; 

Er bemühe sich schon seit einem halben Jahr vergeblich zu erfahren, &quot;was an geheimen Kommandoaktionen durch die Bundeswehr unterstützt wird&quot;, sagte Ströbele. Dabei gehe es vor allem um die Operationstruppe &quot;TF 47&quot; der Bundeswehr. Dies sei eine geheim arbeitende Eliteeinheit, die sich aus den verschiedenen Waffengattungen zusammensetze und eine nachrichtendienstliche Komponente habe.

Die auf Enthüllungsgeschichten spezialisierte Website Wikileaks hatte am Montag zehntausende Dokumente zum Afghanistan-Einsatz aus den Jahren 2004 bis 2010 veröffentlicht. Nach Angaben des Magazins &quot;Spiegel&quot; zeigen die Unterlagen, dass die Lage in Afghanistan immer bedrohlicher wird, und belegen gezielte Tötungen von Rebellen durch eine US-Spezialeinheit.

Die Veröffentlichung der US-Dokumente im Internet sei richtig, sagte Ströbele. Es werde rund um den Afghanistaneinsatz &quot;viel zu viel nicht nur geheim gehalten, sondern auch gelogen&quot;. Ströbele glaubt, dass die Dokumente auch Kriegsverbrechen belegen könnten. &quot;Täglich werden Zivilisten, mögliche Taliban-Verdächtige, aber auch US- und andere Soldaten der Allianz von Nato-Truppen getötet&quot;, sagte er der &quot;Neuen Presse&quot;. Das dringe jedoch nur selten an die Öffentlichkeit. &quot;Um die Parlamente zur richtigen Politik zu drängen, müssen die Fakten aber ans Licht.&quot;

Ganz anderer Meinung ist der CDU-Politiker Polenz. Er nannte die Veröffentlichung geheimder Dokumente &quot;sicherheitspolitisch problematisch&quot;. Die Taliban könnten womöglich aus den nun veröffentlichten Beschreibungen zurückliegender Operationen &quot;auf das künftige Vorgehen der Alliierten schließen und sich darauf einstellen&quot;, sagte er dem &quot;Tagesspiegel&quot;. Es handele sich um einen &quot;Skandal&quot; mit möglicherweise weitreichenden Auswirkungen, sagte Polenz weiter. &quot;So etwas darf nicht passieren.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><b>Nach der Veröffentlichung von US-Geheimdokumenten zum Einsatz in Afghanistan fordert der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele Aufklärung über die genaue Tätigkeit der Bundeswehr am Hindukusch. Er selbst erhoffe sich nun, die Wahrheit über das zu lesen, &#8220;was die Bundeswehr konkret in Afghanistan treibt&#8221;, sagte Ströbele der &#8220;Neuen Presse&#8221;. Der CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz sieht in den Dokumenten unterdessen eine Gefahr für die Bundeswehr.</b> </p>
<p>Er bemühe sich schon seit einem halben Jahr vergeblich zu erfahren, &#8220;was an geheimen Kommandoaktionen durch die Bundeswehr unterstützt wird&#8221;, sagte Ströbele. Dabei gehe es vor allem um die Operationstruppe &#8220;TF 47&#8243; der Bundeswehr. Dies sei eine geheim arbeitende Eliteeinheit, die sich aus den verschiedenen Waffengattungen zusammensetze und eine nachrichtendienstliche Komponente habe.</p>
<p>Die auf Enthüllungsgeschichten spezialisierte Website Wikileaks hatte am Montag zehntausende Dokumente zum Afghanistan-Einsatz aus den Jahren 2004 bis 2010 veröffentlicht. Nach Angaben des Magazins &#8220;Spiegel&#8221; zeigen die Unterlagen, dass die Lage in Afghanistan immer bedrohlicher wird, und belegen gezielte Tötungen von Rebellen durch eine US-Spezialeinheit.</p>
<p>Die Veröffentlichung der US-Dokumente im Internet sei richtig, sagte Ströbele. Es werde rund um den Afghanistaneinsatz &#8220;viel zu viel nicht nur geheim gehalten, sondern auch gelogen&#8221;. Ströbele glaubt, dass die Dokumente auch Kriegsverbrechen belegen könnten. &#8220;Täglich werden Zivilisten, mögliche Taliban-Verdächtige, aber auch US- und andere Soldaten der Allianz von Nato-Truppen getötet&#8221;, sagte er der &#8220;Neuen Presse&#8221;. Das dringe jedoch nur selten an die Öffentlichkeit. &#8220;Um die Parlamente zur richtigen Politik zu drängen, müssen die Fakten aber ans Licht.&#8221;</p>
<p>Ganz anderer Meinung ist der CDU-Politiker Polenz. Er nannte die Veröffentlichung geheimder Dokumente &#8220;sicherheitspolitisch problematisch&#8221;. Die Taliban könnten womöglich aus den nun veröffentlichten Beschreibungen zurückliegender Operationen &#8220;auf das künftige Vorgehen der Alliierten schließen und sich darauf einstellen&#8221;, sagte er dem &#8220;Tagesspiegel&#8221;. Es handele sich um einen &#8220;Skandal&#8221; mit möglicherweise weitreichenden Auswirkungen, sagte Polenz weiter. &#8220;So etwas darf nicht passieren.&#8221;</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Radikalschnitt von Gustav Niebel</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2010/06/02/radikalschnitt/comment-page-1#comment-628</link>
		<dc:creator>Gustav Niebel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 15:03:16 +0000</pubDate>
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		<description>Trotz Relativierung der Verkleinerung der Bundeswehr durch den Minister, bleibt dieser weiter unter Druck. Es müssen in den kommenden Jahren 8,3 Mrd. Euro im Einzelplan 14 eingespart werden. Der Streit um die Zukunft der Wehrpflicht übertönt alles. Dabei sollen zunächst &lt;strong&gt;40.000 Zeit- und Berufssoldatenposten&lt;/strong&gt; abgebaut werden, was vermutlich maximal nur 2 Mrd. Euro an Personalkosten pro Jahr an Einsparung bringt.

Lieberknecht sagte dem &quot;Spiegel&quot;: &quot;Unsere Bundeswehr ist eine Armee der Söhne und Töchter. Die Verankerung in der Bevölkerung ist ein hohes Gut.&quot; Müller betonte: &quot;Die Wehrpflicht ist ein Stück Identität der Union. Wer an ihr rütteln will, braucht eine sehr gute Begründung.&quot; Der &quot;Bild am Sonntag&quot; sagte der Saarländer Landeschef: &quot;Ein Aussetzen der Wehrpflicht läuft doch auf ihre Abschaffung hinaus.&quot; Wie der &quot;Spiegel&quot; weiter berichtet, wollen CDU-Chefin Angela Merkel und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer angesichts der Brisanz des Themas auf einer gemeinsamen Präsidiumssitzung beider Parteien das weitere Vorgehen abstimmen.

Guttenberg hatte seine &lt;strong&gt;Pläne für die Bundeswehr-Reform am Donnerstag, 22.07.2010 im Kanzleramt erstmals intern vorgestellt&lt;/strong&gt;. Komplett aus dem &lt;strong&gt;Grundgesetz&lt;/strong&gt; gestrichen werden soll die Wehrpflicht nach Meinung Guttenbergs und Merkels nicht, nach Ansicht des Ministers ist aber ein &lt;strong&gt;Aussetzen der Wehrpflicht denkbar&lt;/strong&gt;. Das Bundeskabinett hatte auf seiner Sparklausur im Juni eine Reduzierung der Bundeswehr um bis zu 40.000 Zeit- und Berufssoldaten beschlossen. Der Grundwehrdienst wurde bereits auf sechs Monate verkürzt.

Der frühere Verteidigungsminister Volker Rühe (CDU) warf der Koalition einen unverantwortlichen Umgang mit der Bundeswehr vor. &quot;Die Bundesregierung hat die &lt;b&gt;Wehrpflicht in Richtung Sinnlosigkeit verkürzt und so zerstört&lt;/b&gt;&quot;, schreibt Rühe in einem Beitrag für den &quot;Spiegel&quot;.

Guttenberg wies unterdessen die am Freitag vom Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus (FDP) geäußerte Kritik an der Bundeswehr-Ausrüstung in Afghanistan scharf zurück. &quot;Der Wehrbeauftragte ist sicher klug genug abzuwägen, ob das, was er hier und dort hört, auch in der Einsatzrealität überhaupt umsetzbar ist&quot;, sagte Guttenberg der &quot;Süddeutschen Zeitung&quot;. Der &lt;b&gt;Minister ermahnte den Wehrbeauftragten&lt;/b&gt;, bei seiner Kritik &quot;das Maß&quot; zu behalten. Königshaus habe nicht zum ersten Mal &quot;falsch gelegen&quot;, zitierte die &quot;Süddeutsche&quot; den CSU-Minister. Königshaus hatte in einem Interview die Ausstattung der Bundeswehr in Afghanistan insgesamt als &quot;ein Drama&quot; bezeichnet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz Relativierung der Verkleinerung der Bundeswehr durch den Minister, bleibt dieser weiter unter Druck. Es müssen in den kommenden Jahren 8,3 Mrd. Euro im Einzelplan 14 eingespart werden. Der Streit um die Zukunft der Wehrpflicht übertönt alles. Dabei sollen zunächst <strong>40.000 Zeit- und Berufssoldatenposten</strong> abgebaut werden, was vermutlich maximal nur 2 Mrd. Euro an Personalkosten pro Jahr an Einsparung bringt.</p>
<p>Lieberknecht sagte dem &#8220;Spiegel&#8221;: &#8220;Unsere Bundeswehr ist eine Armee der Söhne und Töchter. Die Verankerung in der Bevölkerung ist ein hohes Gut.&#8221; Müller betonte: &#8220;Die Wehrpflicht ist ein Stück Identität der Union. Wer an ihr rütteln will, braucht eine sehr gute Begründung.&#8221; Der &#8220;Bild am Sonntag&#8221; sagte der Saarländer Landeschef: &#8220;Ein Aussetzen der Wehrpflicht läuft doch auf ihre Abschaffung hinaus.&#8221; Wie der &#8220;Spiegel&#8221; weiter berichtet, wollen CDU-Chefin Angela Merkel und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer angesichts der Brisanz des Themas auf einer gemeinsamen Präsidiumssitzung beider Parteien das weitere Vorgehen abstimmen.</p>
<p>Guttenberg hatte seine <strong>Pläne für die Bundeswehr-Reform am Donnerstag, 22.07.2010 im Kanzleramt erstmals intern vorgestellt</strong>. Komplett aus dem <strong>Grundgesetz</strong> gestrichen werden soll die Wehrpflicht nach Meinung Guttenbergs und Merkels nicht, nach Ansicht des Ministers ist aber ein <strong>Aussetzen der Wehrpflicht denkbar</strong>. Das Bundeskabinett hatte auf seiner Sparklausur im Juni eine Reduzierung der Bundeswehr um bis zu 40.000 Zeit- und Berufssoldaten beschlossen. Der Grundwehrdienst wurde bereits auf sechs Monate verkürzt.</p>
<p>Der frühere Verteidigungsminister Volker Rühe (CDU) warf der Koalition einen unverantwortlichen Umgang mit der Bundeswehr vor. &#8220;Die Bundesregierung hat die <b>Wehrpflicht in Richtung Sinnlosigkeit verkürzt und so zerstört</b>&#8220;, schreibt Rühe in einem Beitrag für den &#8220;Spiegel&#8221;.</p>
<p>Guttenberg wies unterdessen die am Freitag vom Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus (FDP) geäußerte Kritik an der Bundeswehr-Ausrüstung in Afghanistan scharf zurück. &#8220;Der Wehrbeauftragte ist sicher klug genug abzuwägen, ob das, was er hier und dort hört, auch in der Einsatzrealität überhaupt umsetzbar ist&#8221;, sagte Guttenberg der &#8220;Süddeutschen Zeitung&#8221;. Der <b>Minister ermahnte den Wehrbeauftragten</b>, bei seiner Kritik &#8220;das Maß&#8221; zu behalten. Königshaus habe nicht zum ersten Mal &#8220;falsch gelegen&#8221;, zitierte die &#8220;Süddeutsche&#8221; den CSU-Minister. Königshaus hatte in einem Interview die Ausstattung der Bundeswehr in Afghanistan insgesamt als &#8220;ein Drama&#8221; bezeichnet.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Radikalschnitt von Karl Burmester</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2010/06/02/radikalschnitt/comment-page-1#comment-623</link>
		<dc:creator>Karl Burmester</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 18:13:11 +0000</pubDate>
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		<description>Guttenberg lehnt erhebliche Verkleinerung der Bundeswehr ab

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) plant nach eigener Aussage keine erhebliche Verkleinerung der Bundeswehr. Eine Reduzierung von derzeit etwa 247.000 auf 150.000 Soldaten halte er &quot;für ein Extremmodell, das in meinen Augen nicht darstellbar ist&quot;, sagte Guttenberg. Bei einem Treffen im Kanzleramt stellte der Minister seine Pläne für die Bundeswehr-Reform erstmals intern vor. 

Guttenberg sagte auf dem Weg zu einem Truppenbesuch im rheinland-pfälzischen Germersheim, er könne ausschließen, &quot;dass wir bei 150.000 Soldaten landen&quot;. Das Bundeskabinett hatte auf seiner Sparklausur im Juni bereits eine Reduzierung der Bundeswehr um bis zu 40.000 Zeit- und Berufssoldaten beschlossen. Guttenberg stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erstmals die von der Weise-Kommission erarbeiteten Modelle zur Reform der Bundeswehr vor.

Nach dem Treffen im Kanzleramt machte der Minister deutlich, dass er am Zeitplan für die Reform festhalten wolle. Ende August werde es eine &quot;belastbare Grundlage&quot; geben, bis dahin werde &quot;keine Vorentscheidung&quot; getroffen. Nach Angaben Guttenbergs wird intern derzeit über fünf Modellvarianten diskutiert. Diese seien aber allenfalls eine &quot;Wasserstandsmeldung&quot; und steckten das Spektrum ab, &quot;das man sich vorstellen kann&quot;. Ziel der Reform sei eine bessere und effizientere Struktur, hob der Minister hervor. Dabei müsse &quot;eine zukunftsfähige Wehrform&quot; geschaffen werden, die &quot;auch einer sicherheitspolitischen Begründung standhält&quot;.

Der Minister lehnte eine Streichung der sechsmonatigen Wehrpflicht aus dem Grundgesetz grundsätzlich ab, ließ ein mögliches Aussetzen der Wehrpflicht aber offen. Zu Kritik vor allem aus der Union an einer möglichen Abschaffung des Pflichtdienstes sagte er: &quot;Wir werden sehr viel Wert darauf legen, dass wir die Vorteile, die die Wehrpflicht in den letzten Jahren und Jahrzehnten geboten hat, in der Wehrreform aufgehen lassen&quot;.

In der Union gab es erneut kritische Stimmen gegen das Aussetzen des Wehrdienstes: Der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ernst-Reinhard Beck, sprach sich in der &quot;Augsburger Allgemeinen&quot; für das Beibehalten einer Mischung aus Berufssoldaten, Zeitsoldaten und Wehrpflichtigen aus. Der CSU-Wehrexperte Johannes Hintersberger sagte der Zeitung, &quot;die Wehrpflicht darf nicht vom Tisch gewischt werden&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guttenberg lehnt erhebliche Verkleinerung der Bundeswehr ab</p>
<p>Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) plant nach eigener Aussage keine erhebliche Verkleinerung der Bundeswehr. Eine Reduzierung von derzeit etwa 247.000 auf 150.000 Soldaten halte er &#8220;für ein Extremmodell, das in meinen Augen nicht darstellbar ist&#8221;, sagte Guttenberg. Bei einem Treffen im Kanzleramt stellte der Minister seine Pläne für die Bundeswehr-Reform erstmals intern vor. </p>
<p>Guttenberg sagte auf dem Weg zu einem Truppenbesuch im rheinland-pfälzischen Germersheim, er könne ausschließen, &#8220;dass wir bei 150.000 Soldaten landen&#8221;. Das Bundeskabinett hatte auf seiner Sparklausur im Juni bereits eine Reduzierung der Bundeswehr um bis zu 40.000 Zeit- und Berufssoldaten beschlossen. Guttenberg stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erstmals die von der Weise-Kommission erarbeiteten Modelle zur Reform der Bundeswehr vor.</p>
<p>Nach dem Treffen im Kanzleramt machte der Minister deutlich, dass er am Zeitplan für die Reform festhalten wolle. Ende August werde es eine &#8220;belastbare Grundlage&#8221; geben, bis dahin werde &#8220;keine Vorentscheidung&#8221; getroffen. Nach Angaben Guttenbergs wird intern derzeit über fünf Modellvarianten diskutiert. Diese seien aber allenfalls eine &#8220;Wasserstandsmeldung&#8221; und steckten das Spektrum ab, &#8220;das man sich vorstellen kann&#8221;. Ziel der Reform sei eine bessere und effizientere Struktur, hob der Minister hervor. Dabei müsse &#8220;eine zukunftsfähige Wehrform&#8221; geschaffen werden, die &#8220;auch einer sicherheitspolitischen Begründung standhält&#8221;.</p>
<p>Der Minister lehnte eine Streichung der sechsmonatigen Wehrpflicht aus dem Grundgesetz grundsätzlich ab, ließ ein mögliches Aussetzen der Wehrpflicht aber offen. Zu Kritik vor allem aus der Union an einer möglichen Abschaffung des Pflichtdienstes sagte er: &#8220;Wir werden sehr viel Wert darauf legen, dass wir die Vorteile, die die Wehrpflicht in den letzten Jahren und Jahrzehnten geboten hat, in der Wehrreform aufgehen lassen&#8221;.</p>
<p>In der Union gab es erneut kritische Stimmen gegen das Aussetzen des Wehrdienstes: Der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ernst-Reinhard Beck, sprach sich in der &#8220;Augsburger Allgemeinen&#8221; für das Beibehalten einer Mischung aus Berufssoldaten, Zeitsoldaten und Wehrpflichtigen aus. Der CSU-Wehrexperte Johannes Hintersberger sagte der Zeitung, &#8220;die Wehrpflicht darf nicht vom Tisch gewischt werden&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Guttenberg gegen Enddatum für Abzug aus Afghanistan von Sven Borchert</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2010/07/21/guttenberg-gegen-enddatum-fur-abzug-aus-afghanistan/comment-page-1#comment-618</link>
		<dc:creator>Sven Borchert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 07:03:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blueflower.name/ds-blog/?p=780#comment-618</guid>
		<description>General Ramms warnte zugleich vor einer falschen Darstellung der Lage in Afghanistan: “Das Bild, das in der Öffentlichkeit herrscht, unterscheidet sich deutlich von unserem eigenen”, so Ramms. “Ich kann nur jeden warnen, hier mit politischem Wunschdenken an das Thema ranzugehen.”

Wer legte dem Deutschen Bundestag bzw. konkreter dem Verteidigungsausschuss geschönte Berichte vor?
Wer tötet unbeteiligte Zivilisten mit Hellfire, Scorpion, GBU-38-Bomben und Gewehrfeuer?
Wer dringt ungeachtet der afghanischen Traditionen in private Wohngebäude ein?
Wer hält Hasstiraden auf am Boden liegende und brennende Afghanen?
Wer besetzt ein Land, in dem Osama Bin Laden nachweislich nicht weilt?
Wer will die Weltherrschaft an sich reißen?

Ganz sicher nicht diejenigen, deren Wunschdenken seit Jahren lautstark geäußert wird, die NATO aus Afghanistan abzuziehen. Ein General verbietet den Mitmenschen die politische Meinungsbildung, die Einmischung. Wir müssen uns fragen, in welchen Zeiten wir leben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>General Ramms warnte zugleich vor einer falschen Darstellung der Lage in Afghanistan: “Das Bild, das in der Öffentlichkeit herrscht, unterscheidet sich deutlich von unserem eigenen”, so Ramms. “Ich kann nur jeden warnen, hier mit politischem Wunschdenken an das Thema ranzugehen.”</p>
<p>Wer legte dem Deutschen Bundestag bzw. konkreter dem Verteidigungsausschuss geschönte Berichte vor?<br />
Wer tötet unbeteiligte Zivilisten mit Hellfire, Scorpion, GBU-38-Bomben und Gewehrfeuer?<br />
Wer dringt ungeachtet der afghanischen Traditionen in private Wohngebäude ein?<br />
Wer hält Hasstiraden auf am Boden liegende und brennende Afghanen?<br />
Wer besetzt ein Land, in dem Osama Bin Laden nachweislich nicht weilt?<br />
Wer will die Weltherrschaft an sich reißen?</p>
<p>Ganz sicher nicht diejenigen, deren Wunschdenken seit Jahren lautstark geäußert wird, die NATO aus Afghanistan abzuziehen. Ein General verbietet den Mitmenschen die politische Meinungsbildung, die Einmischung. Wir müssen uns fragen, in welchen Zeiten wir leben!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Freispruch von Giesbert Rothe</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2010/04/20/freispruch/comment-page-1#comment-586</link>
		<dc:creator>Giesbert Rothe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 19:27:44 +0000</pubDate>
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		<description>Der von der Bundeswehr veranlasste Luftangriff am Kunduz-Fluss in Afghanistan mit zahlreichen Toten könnte nun doch noch Folgen für den damals befehlshabenden Oberst Georg Klein haben. Es gebe &quot;disziplinarische Ermittlungen&quot; gegen Klein, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums, Norbert Rahn, dem &quot;Tagesspiegel&quot; (Donnerstagsausgabe, 08.07.2010). Der Inspekteur des Heeres lässt demnach zur Zeit den Verdacht auf ein Dienstvergehen nach den Vorschriften der Wehrdisziplinarordnung prüfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der von der Bundeswehr veranlasste Luftangriff am Kunduz-Fluss in Afghanistan mit zahlreichen Toten könnte nun doch noch Folgen für den damals befehlshabenden Oberst Georg Klein haben. Es gebe &#8220;disziplinarische Ermittlungen&#8221; gegen Klein, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums, Norbert Rahn, dem &#8220;Tagesspiegel&#8221; (Donnerstagsausgabe, 08.07.2010). Der Inspekteur des Heeres lässt demnach zur Zeit den Verdacht auf ein Dienstvergehen nach den Vorschriften der Wehrdisziplinarordnung prüfen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Obama löst McChrystal ab von Klaus Friedrich</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2010/06/23/obama-lost-mcchrystal-ab/comment-page-1#comment-582</link>
		<dc:creator>Klaus Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 13:18:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blueflower.name/ds-blog/?p=766#comment-582</guid>
		<description>&lt;b&gt;US-General David Petraeus hat offiziell das Oberkommando über die NATO-Truppen in Afghanistan übernommen. &quot;Wir sind an einem kritischen Punkt angelangt&quot;, sagte der 57-Jährige bei einer Zeremonie im NATO-Hauptquartier in Kabul in Bezug auf die angespannte Lage am Hindukusch. Vor afghanischen Soldaten, Vertretern der Zivilgesellschaft und Diplomaten warb er erneut für einen gemeinsamen Kraftakt gegen radikalislamische Rebellen.&lt;/b&gt;

&quot;Wir müssen der El Kaida und ihrem Netzwerk aus verbündeten Extremisten zeigen, dass sie sich in Afghanistan keine sicheren Zufluchtsorte aufbauen können, von denen sie Angriffe verüben können&quot;, sagte Petraeus, der bekleidet mit einem Kampfanzug vor afghanischen Soldaten, Vertretern der Zivilgesellschaft und Diplomaten im NATO-Hauptquartier sprach. &lt;b&gt;Ziel des Afghanistan-Einsatzes sei, ihn zu &quot;gewinnen&quot;.&lt;/b&gt;

Bereits bei seinem ersten öffentlichen Auftritt in Kabul hatte Petraeus am Samstag eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten gefordert: &lt;b&gt;&quot;Es muss uns gelingen, unsere Kräfte zu bündeln und ein gemeinsames Ziel zu erreichen.&quot;&lt;/b&gt; Bei der Feier zum US-Unabhängigkeitstag in der US-Botschaft sprach er von einer &quot;schwierigen Mission&quot;. &lt;b&gt;Die Gefechte würden vermutlich noch gefährlicher werden, bevor sich die Lage deutlich verbessere.&lt;/b&gt;

Petraeus folgt im Amt des Oberbefehlshabers in Afghanistan auf seinen Landsmann Stanley McChrystal, der wegen abfälliger Äußerungen über die US-Regierung entlassen worden war. Petraeus übernimmt das Kommando über die rund 140.000 US- und ISAF-Soldaten am Hindukusch in einer schwierigen Phase. Die Verluste der US-Truppen sind so hoch wie nie seit Beginn des Einsatzes 2001. &lt;b&gt;Die jüngste Großoffensive gegen die Taliban in der Provinz Helmand verlief Beobachtern zufolge enttäuschend, eine zusätzliche geplante Offensive in Kandahar kommt nicht recht in Gang.&lt;/b&gt;

Nach einem viel kritisierten Artikel über McChrystal, der zu dessen Abberufung geführt hatte, verschärfte Verteidigungsminister Robert Gates die &lt;b&gt;Regeln für Militärs im Umgang mit den Medien&lt;/b&gt;. In einem an militärische und zivile Mitarbeiter in Führungsverantwortung adressierten Schreiben, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, &lt;b&gt;wurden diese verpflichtet, Interviews mit dem Ministerium abzusprechen&lt;/b&gt;. Das US-Musikmagazin &quot;Rolling Stone&quot; hatte McChrystal mit scharfer Kritik an Vizepräsident Joe Biden und am US-Botschafter in Kabul, Karl Eikenberry, zitiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><b>US-General David Petraeus hat offiziell das Oberkommando über die NATO-Truppen in Afghanistan übernommen. &#8220;Wir sind an einem kritischen Punkt angelangt&#8221;, sagte der 57-Jährige bei einer Zeremonie im NATO-Hauptquartier in Kabul in Bezug auf die angespannte Lage am Hindukusch. Vor afghanischen Soldaten, Vertretern der Zivilgesellschaft und Diplomaten warb er erneut für einen gemeinsamen Kraftakt gegen radikalislamische Rebellen.</b></p>
<p>&#8220;Wir müssen der El Kaida und ihrem Netzwerk aus verbündeten Extremisten zeigen, dass sie sich in Afghanistan keine sicheren Zufluchtsorte aufbauen können, von denen sie Angriffe verüben können&#8221;, sagte Petraeus, der bekleidet mit einem Kampfanzug vor afghanischen Soldaten, Vertretern der Zivilgesellschaft und Diplomaten im NATO-Hauptquartier sprach. <b>Ziel des Afghanistan-Einsatzes sei, ihn zu &#8220;gewinnen&#8221;.</b></p>
<p>Bereits bei seinem ersten öffentlichen Auftritt in Kabul hatte Petraeus am Samstag eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten gefordert: <b>&#8220;Es muss uns gelingen, unsere Kräfte zu bündeln und ein gemeinsames Ziel zu erreichen.&#8221;</b> Bei der Feier zum US-Unabhängigkeitstag in der US-Botschaft sprach er von einer &#8220;schwierigen Mission&#8221;. <b>Die Gefechte würden vermutlich noch gefährlicher werden, bevor sich die Lage deutlich verbessere.</b></p>
<p>Petraeus folgt im Amt des Oberbefehlshabers in Afghanistan auf seinen Landsmann Stanley McChrystal, der wegen abfälliger Äußerungen über die US-Regierung entlassen worden war. Petraeus übernimmt das Kommando über die rund 140.000 US- und ISAF-Soldaten am Hindukusch in einer schwierigen Phase. Die Verluste der US-Truppen sind so hoch wie nie seit Beginn des Einsatzes 2001. <b>Die jüngste Großoffensive gegen die Taliban in der Provinz Helmand verlief Beobachtern zufolge enttäuschend, eine zusätzliche geplante Offensive in Kandahar kommt nicht recht in Gang.</b></p>
<p>Nach einem viel kritisierten Artikel über McChrystal, der zu dessen Abberufung geführt hatte, verschärfte Verteidigungsminister Robert Gates die <b>Regeln für Militärs im Umgang mit den Medien</b>. In einem an militärische und zivile Mitarbeiter in Führungsverantwortung adressierten Schreiben, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, <b>wurden diese verpflichtet, Interviews mit dem Ministerium abzusprechen</b>. Das US-Musikmagazin &#8220;Rolling Stone&#8221; hatte McChrystal mit scharfer Kritik an Vizepräsident Joe Biden und am US-Botschafter in Kabul, Karl Eikenberry, zitiert.</p>
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		<title>Kommentar zu Obama löst McChrystal ab von Sabine F.</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2010/06/23/obama-lost-mcchrystal-ab/comment-page-1#comment-579</link>
		<dc:creator>Sabine F.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 18:32:08 +0000</pubDate>
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		<description>Der US-Senat erteilte heute, 30.06.2010, General David Petreaus die Lizenz zur Übernahme der Befehlsgewalt über die NATO-Truppen in Afghanistan.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-Senat erteilte heute, 30.06.2010, General David Petreaus die Lizenz zur Übernahme der Befehlsgewalt über die NATO-Truppen in Afghanistan.</p>
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		<title>Kommentar zu Obama löst McChrystal ab von Bernhard</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2010/06/23/obama-lost-mcchrystal-ab/comment-page-1#comment-578</link>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 12:44:57 +0000</pubDate>
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		<description>Vier-Sterne-General, Stanley McChrystal, teilte der US-Armee mit, dass er in Rente gehen wolle, sagte Armeesprecher Thomas Collins in Washington. Ein Datum stehe allerdings noch nicht fest, zudem habe McChrystal die dafür erforderlichen Dokumente noch nicht eingereicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vier-Sterne-General, Stanley McChrystal, teilte der US-Armee mit, dass er in Rente gehen wolle, sagte Armeesprecher Thomas Collins in Washington. Ein Datum stehe allerdings noch nicht fest, zudem habe McChrystal die dafür erforderlichen Dokumente noch nicht eingereicht.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Radikalschnitt von Roy Haase</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2010/06/02/radikalschnitt/comment-page-1#comment-567</link>
		<dc:creator>Roy Haase</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 12:27:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blueflower.name/ds-blog/?p=745#comment-567</guid>
		<description>Der Tagesbefehl lässt zumindest vermuten, in welche Richtung die nächste Umstrukturierung der Bundeswehr gehen wird. 
Für mich persönlich ist die Wehrpflicht schon seit der Verkürzung von 10 auf 9 Monate sinnlos. Die auszubildenden Rekruten belasten nur die Staatskassen und binden einsatzwichtiges Personal. (egal ob AGA oder SGA/VA)
Zum Thema demografischer Wandel macht eine längere Dienstzeit keinen Sinn, da so die Bw den größten Vorteil gegenüber den Mitbewerbern (zivile Wirtschaft) dann zunichte macht.
Desweiteren wird sich die Bw in Zukunft auch über die Besoldung ihrer Soldaten Gedanken machen, mit dem derzeitigen Hungerlohn werden sich in den kommenden Jahren nicht mehr genügend Menschen für den Dienst bei der Bw entscheiden, so dass selbst die Zahl von 150000 Soldaten nicht mehr erreicht werden kann. 
In dem Sinne muss auch die Bw zum Thema &quot;Vereinbarkeit von Dienst und Familie&quot; umdenken. 
Derzeit steht alles nur auf dem Papier, aber umgesetzt wird nichts. Für die künftige Nachwuchswerbung wird auch hier ein neues Konzept von nöten sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tagesbefehl lässt zumindest vermuten, in welche Richtung die nächste Umstrukturierung der Bundeswehr gehen wird.<br />
Für mich persönlich ist die Wehrpflicht schon seit der Verkürzung von 10 auf 9 Monate sinnlos. Die auszubildenden Rekruten belasten nur die Staatskassen und binden einsatzwichtiges Personal. (egal ob AGA oder SGA/VA)<br />
Zum Thema demografischer Wandel macht eine längere Dienstzeit keinen Sinn, da so die Bw den größten Vorteil gegenüber den Mitbewerbern (zivile Wirtschaft) dann zunichte macht.<br />
Desweiteren wird sich die Bw in Zukunft auch über die Besoldung ihrer Soldaten Gedanken machen, mit dem derzeitigen Hungerlohn werden sich in den kommenden Jahren nicht mehr genügend Menschen für den Dienst bei der Bw entscheiden, so dass selbst die Zahl von 150000 Soldaten nicht mehr erreicht werden kann.<br />
In dem Sinne muss auch die Bw zum Thema &#8220;Vereinbarkeit von Dienst und Familie&#8221; umdenken.<br />
Derzeit steht alles nur auf dem Papier, aber umgesetzt wird nichts. Für die künftige Nachwuchswerbung wird auch hier ein neues Konzept von nöten sein.</p>
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