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	<title>Darmstädter Signal - Das kritische Forum für Staatsbürger in Uniform &#187; 79. AT Ak DS in Bornheim-Widdig</title>
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		<title>Fünf Prozent der Soldaten erleiden Traumaschäden beim Auslandseinsatz</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 18:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[79. AT Ak DS in Bornheim-Widdig]]></category>
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		<description><![CDATA[Halle (ots) &#8211; Knapp fünf Prozent aller Bundeswehr-Soldaten leiden nach einem Auslandseinsatz unter einem Posttraumatischen Belastungssyndrom (PTBS).
Das ergibt sich nach einem Bericht der in Halle erscheinenden &#8220;Mitteldeutschen Zeitung&#8221; (Ausgabe 24.03.2011) aus der gemeinsamen Dunkelziffer-Studie des Trauma-Zentrums der Bundeswehr und der Technischen Universität Dresden. Die Studie soll voraussichtlich in der kommenden Woche vorgestellt werden. Die Zahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Halle (ots) &#8211; Knapp fünf Prozent aller Bundeswehr-Soldaten leiden nach einem Auslandseinsatz unter einem Posttraumatischen Belastungssyndrom (PTBS).<br />
Das ergibt sich nach einem Bericht der in Halle erscheinenden &#8220;Mitteldeutschen Zeitung&#8221; (Ausgabe 24.03.2011) aus der gemeinsamen Dunkelziffer-Studie des Trauma-Zentrums der Bundeswehr und der Technischen Universität Dresden. Die Studie soll voraussichtlich in der kommenden Woche vorgestellt werden. Die Zahl der tatsächlichen PTBS-Diagnosen lag zuletzt bei rund einem Prozent &#8211; <strong>Tendenz steigend</strong>. 2010 gab es 729 PTBS-Patienten in Bundeswehr-Krankenhäusern. Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Veteranen, Andreas Timmermann-Levanas, bestätigte das Ergebnis der Studie und kritisierte, dass sie nur auf Befragungen von Soldaten 12 bis 18 Monate nach dem Auslandseinsatz basiere. &#8220;Das kommt bei uns überhaupt nicht gut an&#8221;, sagte er. &#8220;Denn eine Traumatisierung taucht im Schnitt erst drei bis vier Jahre nach dem Einsatz auf. Die Soldaten 12 Monate nach einem Einsatz zu befragen und daraus Schlussfolgerungen zu ziehen, ist einfach nicht angemessen. Das kann nur ein erster Schritt sein.&#8221; Timmermann-Levanas verwies darauf, dass die Quote der PTBS-Fälle unter US-Soldaten mit Einsatzerfahrungen in Afghanistan oder im Irak teilweise bis zu 25 Prozent betrage.</p>
<p>Originaltext: Mitteldeutsche Zeitung<br />
Digitale Pressemappe: <a href="http://www.presseportal.de/pm/47409">http://www.presseportal.de/pm/47409</a><br />
Pressemappe via RSS : <a href="http://www.presseportal.de/rss/pm_47409.rss2">http://www.presseportal.de/rss/pm_47409.rss2</a></p>
<p>Pressekontakt:<br />
Mitteldeutsche Zeitung<br />
Hartmut Augustin<br />
Telefon: 0345 565 4200</p>
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		<title>Diese Bilder wird man nicht los</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 14:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[79. AT Ak DS in Bornheim-Widdig]]></category>
		<category><![CDATA[PTBS]]></category>

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		<description><![CDATA[Beinahe täglich unter Beschuss, getötete Kameraden &#8211; die Sicherheitslage in Afghanistan verschärft sich. Die Folge: Die Zahl derer, die traumatisiert werden, steigt massiv, ohne dass die Bundeswehr für ausreichende Versorgung der Betroffenen sorgt.
Es sind die Bilder, die sie einfach nicht loslassen. Gerüche oder Geräusche können sie auslösen, der sogenannte Flashback ist ein Symptom der posttraumatischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beinahe täglich unter Beschuss, getötete Kameraden &#8211; die Sicherheitslage in Afghanistan verschärft sich. Die Folge: Die Zahl derer, die traumatisiert werden, steigt massiv, ohne dass die Bundeswehr für ausreichende Versorgung der Betroffenen sorgt.</strong></p>
<p>Es sind die Bilder, die sie einfach nicht loslassen. Gerüche oder Geräusche können sie auslösen, der sogenannte Flashback ist ein Symptom der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), unter der auch immer mehr Soldaten nach Auslandseinsätzen leiden: &#8220;Ich habe schwerverletzte Kinder gesehen, ermordete Zivilisten. Ich habe Kameraden verloren. Diese Bilder wird man nicht los: Sie kommen nachts in den Träumen &#8211; immer wieder&#8221;, sagt ein Soldat, der anonym bleiben möchte.</p>
<p><strong>Steigende Zahlen, hohe Dunkelziffer</strong></p>
<p>Einige können kein gebratenes Fleisch mehr riechen, weil es sie an verbrannte Menschen erinnert. Andere plagen Schuldgefühle, weil sie einen Anschlag überlebt haben. Seit Jahren wächst die Zahl derer dramatisch, die traumatisiert heimkehren. <u>Genaue Daten nennt die Bundeswehr nicht, allein im ersten Halbjahr 2009 waren es aber knapp 200 Soldaten plus eine immens hohe Dunkelziffer.</u></p>
<p>Viele erkennen ihr Trauma überhaupt erst in Deutschland, im Einsatz bleibt kaum Zeit zur Verarbeitung. Das wissen auch zwei Fallschirmjäger, die dabei waren, als einer ihrer Kameraden in die Luft gesprengt wurde: &#8220;Ich kann hier nicht damit abschließen. Auf Todesfälle kann man sich nicht einstellen&#8221;, sagt der eine. &#8220;Ich denke, wir haben das alle noch nicht verarbeitet, wir haben es verdrängt&#8221;, so sein Kamerad.</p>
<p><strong>Ein Psychiater für 4500 Mann</strong></p>
<p>In Afghanistan ist exakt ein Psychiater im Einsatz &#8211; für 4500 Soldaten. Im vergangenen Sommer 2009 war das der Reservist Oberstarzt Lanczik. Er warnt vor einem absehbar drohenden Zusammenbruch der Versorgung vor Ort: &#8220;Fast täglich Kampfhandlungen, Gefechte, fast täglich Beschuss, sieben Tage die Woche, Tag und Nacht. Die seelischen und körperlichen Belastung haben derartig zugenommen, dass die Häufigkeit seelischer Erkrankung auf jeden Fall zunehmen wird&#8221;, so Lanczik.</p>
<p>Zurück in Deutschland stoßen viele Soldaten auf Unverständnis. Familie und Freunde können oder wollen deren Kriegserlebnisse und Gewalterfahrungen oft nicht nachvollziehen. Dabei können die Folgen immens sein, die <u>Symptome von PTBS sind vielfältig:</u> Depressionen, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Angstzustände, Suchtprobleme, Rückzug von der Umgebung. In den psychiatrischen Abteilungen der Bundeswehr herrscht weiter Notstand. Die Versorgung wird immer schlechter, von 38 Psychiaterstellen ist ein Dutzend nicht besetzt.</p>
<p>Der Wehrbeauftragte Reinhold Robbe (SPD) schlägt Alarm: &#8220;Die Sanitätsführung hat offensichtlich über Jahre hinweg die wirklich brisante Situation nicht erfasst oder nicht erfassen wollen. Tatsache ist, dass wir es heute mit Defiziten zu tun haben, die ganz schnell behoben werden müssen&#8221;, fordert Robbe.</p>
<p><strong>&#8220;Problem von Weicheiern&#8221;</strong></p>
<p>Aber nicht nur die Bundeswehr lässt die Soldaten mit ihrer seelischen Not alleine. Gesellschaftlich, politisch und in der Truppe ist das Trauma ein <u>Tabuthema</u>. Soldaten würden schnell in die Ecke gedrängt, wenn sie zum Seelenklempner gehen, diese Stigmatisierung müsse aufhören, mahnt der Wehrbeauftragte.</p>
<p>Aber auch im Verteidigungsministerium habe man das Thema zu lange nicht ernst genommen, moniert der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberst Ulrich Kirsch: &#8220;In der Vergangenheit ist das vielleicht auch etwas locker abgetan worden: Nach dem Motto, das hatten unsere Väter und Großväter ja auch nicht &#8211; und jemand mit solchen Problemen ist ein Weichei. Aber das ist genau falsch“, so Kirsch nachdrücklich.</p>
<p>Dabei ist die Symptomatik lange bekannt: Nach dem ersten Weltkrieg wurde sie Kriegszittern genannt. Im vergangenen Jahr beschloss die Regierung, die Hilfsangebote für die Soldaten auszubauen &#8211; bislang mit wenig Erfolg. Die neue Abteilung des Sanitätsdienstes, die PTBS genauer erforschen soll, steckt ebenfalls noch in den Kinderschuhen, so der Wehrbeauftragte Robbe: &#8220;Ich habe dort gesehen, dass es einen sehr gutwilligen Facharzt gibt. Es gibt zwei oder drei weitere Hilfskräfte. Es gibt einen Psychologen. Die können im Moment nichts anderes machen als Papiere sortieren&#8221;, so Robbe.</p>
<p><em>Von Christoph Grabenheinrich, SR, ARD-Hauptstadtstudio</em></p>
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		<title>Eine deutsche Webseite legt Fokus auf PTBS</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 22:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[79. AT Ak DS in Bornheim-Widdig]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgende Webseite existiert bereits eine Weile und liefert Ansätze für das 79. Arbeitstreffen in Bornheim-Widdig:
http://www.angriff-auf-die-seele.de/cms/
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Webseite existiert bereits eine Weile und liefert Ansätze für das 79. Arbeitstreffen in Bornheim-Widdig:</p>
<p><a href="http://www.angriff-auf-die-seele.de/cms/" target="_blank">http://www.angriff-auf-die-seele.de/cms/</a></p>
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		<title>Fehlende Seelenärzte bei Bundeswehr &#8211; Traumatische Nachwuchssorgen</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 19:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[79. AT Ak DS in Bornheim-Widdig]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundeswehr ist der steigenden Zahl von traumatisierten Soldaten nicht gewachsen. Fachärzte werden schon jetzt mit Zulagen geködert.
Bundeswehrsoldaten kommen immer häufiger traumatisiert aus dem Ausland zurück.
Die Anzahl der Soldaten, die seelisch verwundet aus Afghanistan zurückkehren, wächst. 153 Fälle von posttraumatischer Belastungsstörung hat das Verteidigungsministerium im ersten Halbjahr 2009 unter den Afghanistanrückkehrern gezählt. Im ganzen Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundeswehr ist der steigenden Zahl von traumatisierten Soldaten nicht gewachsen. Fachärzte werden schon jetzt mit Zulagen geködert.</p>
<p><strong>Bundeswehrsoldaten kommen immer häufiger traumatisiert aus dem Ausland zurück.</strong></p>
<p>Die Anzahl der Soldaten, die seelisch verwundet aus Afghanistan zurückkehren, wächst. 153 Fälle von posttraumatischer Belastungsstörung hat das Verteidigungsministerium im ersten Halbjahr 2009 unter den Afghanistanrückkehrern gezählt. Im ganzen Jahr 2008 waren es 226. Hochgerechnet auf das Jahr, entspricht der Wert des ersten Halbjahrs 2009 einem <strong>Anstieg von 35 Prozent</strong>.</p>
<p>Posttraumatische Belastungsstörung, kurz PTBS, wird ein Bündel von Symptomen genannt, die auftreten können, wenn ein Mensch eine schreckliche Erfahrung nicht verarbeiten kann. Früher nannte man Soldaten, die verstört heimkehrten, auch &#8220;Kriegszitterer&#8221;.</p>
<p>Die Zunahme der Fälle &#8220;entspricht unserem Eindruck&#8221;, sagt Peter Zimmermann, Chef der Psychiatrie am Bundeswehrkrankenhaus Berlin. &#8220;Man muss kein Hellseher sein&#8221;, um angesichts der kriegerischen Zuspitzung in Nordafghanistan auch mit mehr PTBS-Fällen zu rechnen, sagt er. Von den insgesamt 100 Psychiatrie-Betten an den Bundeswehrkrankenhäusern der Republik seien 10 bis 20 Prozent mit PTBS-Patienten belegt. Zimmermann setzt darauf, dass die Bundeswehr imstande sein wird, die Bettenzahl zu erhöhen, wenn mehr seelisch erkrankte Soldaten heimkommen.</p>
<p>Dass Deutschland sich angesichts des stetig blutiger werdenden Einsatzes in Afghanistan auf neue Kriegszitterer einstellen muss, begriff im Winter auch das Parlament. Einstimmig beschloss der Bundestag im Februar, dass Erkenntnisse über die komplexe Krankheit zentral ausgewertet werden müssten: in einem Kompetenz- und Forschungszentrum zu PTBS. &#8220;Mitte des Jahres&#8221;, so verkündete Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU), solle das Zentrum in Berlin arbeitsfähig sein.</p>
<p>Das wird eng. Mitte des Jahres ist vorbei, und von acht Stellen im geplanten Zentrum sind erst vier besetzt. Zwar haben die eingestellten Wissenschaftler bereits unter Regie von Zimmermann erste Studien verfasst, doch statt drei Psychiatern hat der Sanitätsdienst erst einen angeworben, und es gibt erst einen Psychologen statt deren zwei. &#8220;Wir haben keinen Personalpool, aus dem wir schöpfen können&#8221;, erklärt der Leiter des Instituts für den Medizinischen Arbeits- und Umweltschutz der Bundeswehr, Detlef Iske. An sein Institut in Berlin soll das PTBS-Zentrum angedockt werden. &#8220;Wir sind bestrebt, die offenen Stellen so schnell wie möglich zu besetzen &#8211; bis Oktober&#8221;, sagt Iske.</p>
<p>Es hat verschiedene Gründe, dass die Bundeswehr dem Wunsch der Politik so schnell nicht entsprechen kann. Etwa wird jeder engagierte Wissenschaftler es sich dreimal überlegen, ob Iskes Adresse ein karrierefördernder Arbeitsplatz ist. Ende Mai hat der Wissenschaftsrat im Auftrag der Bundesregierung eine Bewertung des Instituts veröffentlicht. Das Dokument ist vernichtend.</p>
<p>Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Bereich der Arbeits- und Umweltmedizin seien &#8220;in quantitativer und qualitativer Hinsicht gegenwärtig nicht ausreichend&#8221;, schreibt der Wissenschaftsrat. Das Personal sei zur Forschung kaum in der Lage. Eine Lösung der strukturellen Probleme kann der Wissenschaftsrat nur in einer &#8220;grundlegenden, sehr kosten- und zeitaufwendigen Umstrukturierung des Instituts&#8221; erkennen &#8211; &#8220;oder in der Schließung&#8221;.</p>
<p>Ein Bundeswehr-Insider sagt: &#8220;Natürlich ist das mit dem Zentrum jetzt nicht das, was die Politik sich vorgestellt hat. Die Bundeswehr hat die nötigen Experten eben nicht.&#8221; Das Problem hätte sich nur noch verschärft, wenn man ein größeres, eigenständiges PTBS-Zentrum hätte gründen wollen. &#8220;Das wäre doch in einem halben Jahr noch viel weniger zu machen gewesen.&#8221;</p>
<p>Die Bundeswehr hat die Mediziner nicht, die sie braucht, und sie bekommt sie auch nicht. Die Konkurrenz durch die 2.000 deutschen Kliniken, von denen außerhalb der Metropolen nahezu alle händeringend nach Ärzten suchen, ist enorm. Nach wie vor sind von den 40 Stellen für Psychiater, die bei der rund 250.000 Mann und Frau starken Truppe vorgesehen sind, nur 22 besetzt.</p>
<p>Doch fehlen nicht nur Seelenärzte. Der Wehrbeauftragte Reinhold Robbe (SPD) klagte in seinem jüngsten Bericht: Der Zentrale Sanitätsdienst habe &#8220;ganz offensichtlich erhebliche Probleme&#8221;. Es fehlten 430 Sanitätsoffiziere, viele Sanitätsärzte hätten &#8220;innerlich gekündigt&#8221;. Robbe weist darauf hin, was neben den offensichtlichen Belastungen durch Auslandseinsätze die Arbeitsbedingungen ebenfalls stark verändert: der Frauenanteil. Frauen stellen inzwischen rund die Hälfte der Sanitäter, 2008 waren 62 Prozent der Stabsärzte weiblich. &#8220;So wird der Sanitätsdienst besonders durch familienbedingte Abwesenheiten belastet&#8221;, schreibt Robbe.</p>
<p>Eine Arbeitsgruppe im Ministerium soll nun bis Ende September Vorschläge vorlegen, wie Fachpersonal gehalten und gewonnen werden kann. Dieses Jahr bekommen die Fachärzte bereits eine <strong>Zulage von 600 Euro. Um die Abwanderung zu verhindern</strong>, hat das Ministerium den Bundeswehrärzten den Schritt in die zivile Verbeamtung stark erschwert.</p>
<p>Dabei dürfe das Ministerium keinesfalls stehen bleiben, fordert die FDP-Bundestagsabgeordnete Elke Hoff. &#8220;Einer der ersten Punkte muss sein, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert wird&#8221;, sagt sie. &#8220;Gegenwärtig ist der Sanitätsdienst nicht in der Lage, seine Aufgabe zu erfüllen.&#8221; Es werde Jahre dauern, die Nachwuchsrekrutierung aufzumöbeln. Doch müsse sich sofort auch die Ausbildung ändern. Die Sanitätssoldaten seien mit der Gewaltrealität in Afghanistan überfordert.</p>
<p>Indirekt bestätigt das auch Bundeswehrpsychiater Zimmermann. &#8220;Die Sanitätssoldaten&#8221;, sagt er, &#8220;sind eine besondere Risikogruppe für PTBS.&#8221;  VON ULRIKE WINKELMANN<br />
Quelle: <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/traumatische-nachwuchssorgen/" target="_blank">taz 1.8.09</a></p>
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		<title>USA: PTBS führt überdurchschnittlich häufig in die Kriminalität</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 19:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[US-ARMEE Eine neue Studie zeigt, dass Soldaten mit PTBS überdurchschnittlich häufig kriminell werden, wenn sie wieder im Alltag zurechtkommen müssen
Für die US-Öffentlichkeit war es eine herbe Erinnerung daran, dass der Krieg, egal wie fern er auch stattfindet, bis nach Hause reichen kann. Am Mittwoch befasste sich das Gericht in Colorado Springs mit einer Serie von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>US-ARMEE Eine neue Studie zeigt, dass Soldaten mit PTBS überdurchschnittlich häufig kriminell werden, wenn sie wieder im Alltag zurechtkommen müssen</p>
<p>Für die US-Öffentlichkeit war es eine herbe Erinnerung daran, dass der Krieg, egal wie fern er auch stattfindet, bis nach Hause reichen kann. Am Mittwoch befasste sich das Gericht in Colorado Springs mit einer Serie von 11 brutalen Morden, die zwischen 2005 und 2008 im US-Bundesstaat Colorado von mindestens zehn US-Veteranen begangen worden sein sollen. Das Gericht ordnete umgehend und vorbeugend die Einrichtung eines Spezialgerichts für traumatisierte Soldaten an, denen geringere Verbrechen als Mord vorgeworfen werden. Ähnliche Institutionen arbeiten bereits erfolgreich in anderen US-Bundesstaaten. Sie helfen, schwere Verbrechen zu verhindern, und sensibilisieren die Öffentlichkeit für die psychischen Probleme von Kriegsheimkehrern. Auf die schiefe Bahn geratene Veteranen bekommen vom Gericht mildere Strafen angeboten, wenn sie in eine Therapie einwilligen.</p>
<p>Die Mordserie in Colorado, einer idyllischen Bergregion, ist nur das jüngste in einer beachtlichen Zahl von Verbrechen, die US-Militärangehörige nach der Heimkehr von Kampfeinsätzen verübt haben. Bei vielen Prügeleien, Vergewaltigungen und Morden wird von unerkannter oder unbehandelter posttraumatic stress disorder (auf Deutsch: posttraumatische Belastungsstörung, kurz PTBS) ausgegangen. US-Veteranenvereinigungen, Ärzte und Psychologen kritisieren schon seit dem Vietnamkrieg die Vernachlässigung der Betreuung von durch Kampfeinsätze traumatisierten Soldaten. Ärztevereinigungen schätzen, dass jährlich ca. 3,6 Prozent alle Erwachsenen in den USA an PTBS erkranken &#8211; das neben Krieg auch durch Unfälle oder Naturkatastrophen ausgelöst werden kann.</p>
<p>Insbesondere die säbelrasselnde Administration von Präsident George W. Bush stellte sich regelmäßig taub, wenn es um die Budgetierung der Behandlung von US-Kampfsoldaten und die amtliche Anerkennung ihrer Probleme ging. Präsident Barack Obama hat Besserung gelobt. Doch die Aufgabe ist gewaltig, teuer und erfordert eine tabufreie Debatte darüber, was und wie verbreitet PTBS ist.</p>
<p>Zu mehr Offenheit rang sich Mitte Juli die US-Armee durch. Sie veröffentlichte Ermittlungen zu den elf Morden im Umfeld von Fort Carson, Colorado. Die zehn Angeklagten, die alle zuvor im Irak gekämpft hatten, gehörten zu einem Bataillon der vierten Brigade der vierten Infanteriedivision. Alle waren sehr jung, und keiner war zuvor kriminell gewesen, aber sie nannten sich stolz die &#8220;Todeskrieger&#8221;.</p>
<p>In den USA dienen rund 1,4 Millionen Soldaten, Frauen wie Männer, davon rund 142.000 im Irak und knapp 60.000 in Afghanistan. Etwa 20 Prozent der männlichen Kampfsoldaten &#8211; Frauen dürfen nicht im Kampf eingesetzt werden &#8211; kommen psychisch verwundet aus den Kampfgebieten. Das ergab eine Studie, die die Washington Post im Mai veröffentlichte. Schon lange anerkannt in den USA ist, dass Kampferfahrungen schwere Depressionen, Angstzustände und zermürbende Stresszustände hervorrufen können. Neu ist, dass die Studie ohne Umschweife klarmacht, dass die an PTBS leidenden Soldaten überdurchschnittlich häufig kriminell werden, sobald sie wieder im US-amerikanischen Alltag angekommen sind.</p>
<p>Angeklagte Soldaten berichteten regelmäßig von der laxen Disziplin im Kampfgebiet. So gestanden einige US-Soldaten, im Irak nach dem Lustprinzip Zivilisten, darunter Jugendliche und Kinder, misshandelt, vergewaltigt, gequält und getötet zu haben. Drogenmissbrauch und eine nicht besonders an Aufklärung interessierte Armeeführung begünstigten die Situation.</p>
<p>Zwar erhält jeder US-Soldat, der in den Krieg geschickt wird, Informationen über die möglichen Folgen des Kampfs, doch wenn die Truppen zurückkehren, werden mentale Beschwerden nicht selten heruntergespielt oder pseudobehandelt, kritisiert die Veteranenorganisation SoldierCare. Das US-Veteranenministerium bietet landesweit bereits über 100 PTBS-Behandlungsprogramme an, mehr als je zuvor. Doch ist es auch in den USA oft genug die Angst vor Stigmatisierung oder die Hilflosigkeit gegenüber dem bürokratischen Kraken der Veteranenverwaltung, die Betroffene den Mut verlieren lässt, Hilfe zu suchen.<br />
von ADRIENNE WOLTERSDORF</p>
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		<title>Initiative &#8220;Angriff auf die Seele&#8221;</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2009/04/03/initiative-angriff-auf-die-seele</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 10:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: Webseite der Initiative
Idee für die Webseite kam von Hauptfeldwebel Frank Eggen vom Katholischen Militärbischofsamt Berlin im Frühjahr 2008.
Nach den Filmen &#8220;Nacht vor Augen&#8221; (Berlinale 2008) und &#8220;Willkommen zuhause&#8221; (2. Februar 2009) stieg das Interesse der Gesellschaft an dem Thema Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS).
Fachanfragen über die Webseite beantwortet Oberfeldarzt Dr. med Peter Zimmermann i.d.R. binnen eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.angriff-auf-die-seele.de" target="_blank">Webseite der Initiative</a></p>
<p>Idee für die Webseite kam von Hauptfeldwebel Frank Eggen vom Katholischen Militärbischofsamt Berlin im Frühjahr 2008.</p>
<p>Nach den Filmen &#8220;Nacht vor Augen&#8221; (Berlinale 2008) und &#8220;Willkommen zuhause&#8221; (2. Februar 2009) stieg das Interesse der Gesellschaft an dem Thema Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS).<br />
Fachanfragen über die Webseite beantwortet Oberfeldarzt Dr. med Peter Zimmermann i.d.R. binnen eines Werktages. Der Psychologe zählte bereits 50 ernste Anfragen. Nach Angaben des Deutschen BundeswehrVerbandes (Magazin, 3/2009, S.71) begaben sich ca. 20 % der Hilfesuchenden erfolgreich in eine Therapie. Die Angabe scheint wohl deshalb nicht exakt, weil Dr. Zimmermann auch anonyme Anfragen bearbeitet.</p>
<p>Des Weiteren bietet die Webseite einen Online-Test PTSS-10. Der genormte Test beinhaltet 10 Fragen zu persönlichen Symptomen und soll erste Anhaltspunkte über ein bestehendes Trauma geben. Im Januar 2009 wurde der Test insgesamt 410-mal und nach dem Spielfilm &#8220;Willkommen zuhause&#8221; im Zeitfenster 1. bis 12. Februar insgesamt 1174-mal aufgerufen.<br />
Über die Militärseelsorge soll diese erste Anlaufstelle &#8220;Angriff auf die Seele&#8221; und das Thema an sich in der Truppe etabliert werden.</p>
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		<item>
		<title>Psychosoziale Folgen militärischer Einsätze (auch PTBS)</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2009/03/31/psychosoziale-folgen-militarischer-einsatze-auch-ptbspsycho-social-consequence-of-military-operations-also-ptsdpsycho-social-consequence-of-military-operations-also-ptsd</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 18:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[79. AT Ak DS in Bornheim-Widdig]]></category>

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		<description><![CDATA[u.a. Posttraumatisches Belastungssyndrom (PTBS)
PTBS war am 12.02.09 Thema im Bundestag unter TOP 8
Eigentlich einfach zu finden über www.bundestag.de
Ich vermute, dass nicht jeder darüber informiert ist.
Die gesamte Behandlung umfasst 7 PDFs:
1. Antrag der FDP vom Nov. 2007
2. Antrag der LINKE vom März 2008
3. Empfehlung des Verteidigungsausschuss vom Juli 2008
zum Antrag der FDP vom Nov. 2007 und
zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>u.a. Posttraumatisches Belastungssyndrom (PTBS)</p>
<p>PTBS war am 12.02.09 Thema im Bundestag unter TOP 8</p>
<p>Eigentlich einfach zu finden über www.bundestag.de<br />
Ich vermute, dass nicht jeder darüber informiert ist.</p>
<p>Die gesamte Behandlung umfasst 7 PDFs:<br />
1. Antrag der FDP vom Nov. 2007<br />
2. Antrag der LINKE vom März 2008<br />
3. Empfehlung des Verteidigungsausschuss vom Juli 2008<br />
zum Antrag der FDP vom Nov. 2007 und<br />
zum Antrag der LINKE vom März 2008<br />
4. Antrag der CDU/CSU und SPD vom Dez. 2008<br />
5. Empfehlung des Verteidigungsausschuss vom Feb. 2009<br />
zum Antrag der CDU/CSU und SPD vom Dez. 2008<br />
6. Antrag der CDU/CSU, SPD, FDP und B90/GRÜNEN vom Feb. 2009<br />
7. Bundestagsprotokoll vom Feb. 2009</p>
<p>Auch der Deutsche BundeswehrVerband hat das Thema aufgegriffen.<br />
Welchen Effekt hatte denn Eurer Meinung nach der TV-Spielfilm &#8220;Willkommen zu Hause&#8221;, der am 2.2.2009 im Ersten ausgestrahlt wurde?</p>
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		<title>Erkenntnisse zu PTBS vom Hearing Iraq Veterans Against the War 03/2009</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2009/03/15/erkenntnisse-zu-ptbs-vom-hearing-iraq-veterans-against-the-war-032009</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 21:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[79. AT Ak DS in Bornheim-Widdig]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus den Tatsachenberichten der Veteranen ging hervor (kein Anspruch auf Vollzähligkeit)
PTBS-Symptome/Wirkung (Reihenfolge ohne Gewichtung):
- kurzfristig plötzliche Aggressionsschübe
- stark minimierte Reiz- und/oder Angstschwelle
- Fehlhandlungen durch Sensorik-, Motorikaussetzer
- Flashback (plötzliche Erinnerungen, Tagträume)
- Schreckhaftigkeit mit massiver Angst dabei Veränderung von Gesichtsausdruck, Hautfarbe, Körpertemperatur, Körperhaltung, Stimme in allen Kombinationen
- Introvertiertheit >> Traurigkeit über Selbstvorwürfe, suizidalen Gedanken und Suizid
- Extrovertiertheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Aus den Tatsachenberichten der Veteranen ging hervor (kein Anspruch auf Vollzähligkeit)</b></p>
<p>PTBS-Symptome/Wirkung (Reihenfolge ohne Gewichtung):</p>
<p>- kurzfristig plötzliche Aggressionsschübe<br />
- stark minimierte Reiz- und/oder Angstschwelle<br />
- Fehlhandlungen durch Sensorik-, Motorikaussetzer<br />
- Flashback (plötzliche Erinnerungen, Tagträume)<br />
- Schreckhaftigkeit mit massiver Angst dabei Veränderung von Gesichtsausdruck, Hautfarbe, Körpertemperatur, Körperhaltung, Stimme in allen Kombinationen<br />
- Introvertiertheit >> Traurigkeit über Selbstvorwürfe, suizidalen Gedanken und Suizid<br />
- Extrovertiertheit >> aggressive Schübe</p>
<p>PTBS-Theraphieansätze (Reihenfolge ohne Gewichtung):</p>
<p>- Dichtkunst [Martin Webster, UK]<br />
- Singen, Musik, Komponieren [Lee Kamara, UK]<br />
- Zeit unter Menschen verbringen, Gesellschaftsnähe schaffen<br />
- Alkohol in geringen Mengen zulässig (unbedingt überwachen!)<br />
- Malen, Zeichnen [Martin Webster, UK]<br />
- Schreiben (Musical, Buch) [Martin Webster, UK]<br />
- Angeln im Team<br />
- (Selbst)-verwirklichung im Hobby<br />
- Ablenkung durch Gehirnjogging<br />
- PTBS braucht Zeit. Der Prozess der Umwandlung heftiger PTBS-Phasen in schwächere bis zur Beseitigung überbrückt unterschiedlich lange Zeitfenster.<br />
- Uniform zu Papier verarbeiten [Chris Arendt, USA]<br />
- Medikamente, Psychopharmaka werden idR zu häufig eingesetzt.</p>
]]></content:encoded>
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