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	<title>Darmstädter Signal - Das kritische Forum für Staatsbürger in Uniform &#187; Ausland</title>
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	<description>... Das Portal für schnellen Informationsaustausch ...</description>
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		<title>Iran: Kriegsvorbereitungen besorgniserregend</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 16:22:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Quelle: http://www.debka.com/article/21629/

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.debka.com/article/21629/" target="_blank">http://www.debka.com/article/21629/</a></p>
<p><img src="http://www.blueflower.name/ds-blog/wp-content/2012/01/20111203_DS_zeigt_Flagge_IMG_1628.jpg" alt="Darmstädter Signal warnt vor neuen Fehlern in der Iran-Politik" /></p>
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		<title>Italien &#8211; Deutsche Soldaten trainieren Angriff gegen Iran</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 13:00:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das israelische Portal Debka meldet, dass deutsche Luftwaffen-Piloten sich derzeit offenbar auf dem italienischen Luftwaffenstützpunkt Decimomannu auf Sardinien befinden sollen. Wie es heißt, trainieren die deutschen Soldaten nach einem gemeinsamen Luftkampfmanöver mit der israelischen Luftwaffe und anderen NATO-Partnern nun Angriffsmissionen auf den Iran.
Quelle: Debka 08.11.2011 und Kopp-Nachrichten 09.11.2011
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das israelische Portal Debka meldet, dass deutsche Luftwaffen-Piloten sich derzeit offenbar auf dem italienischen Luftwaffenstützpunkt Decimomannu auf Sardinien befinden sollen. Wie es heißt, trainieren die deutschen Soldaten nach einem gemeinsamen Luftkampfmanöver mit der israelischen Luftwaffe und anderen NATO-Partnern nun Angriffsmissionen auf den Iran.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.debka.com/article/21460/" target="_blank">Debka</a> 08.11.2011 und <a href="www.youtube.com/watch?v=3TxclLKFX7s" target="_blank">Kopp-Nachrichten</a> 09.11.2011</p>
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		<title>Extralegale Tötungen jetzt gegen eigene Staatsbürger</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 13:06:40 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Aulaqi]]></category>
		<category><![CDATA[autorisiert]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein geheimes Schreiben des US-Justizministeriums hat einem Zeitungsbericht zufolge die Tötung des in den USA geborenen radikalislamischen Predigers Anwar al Aulaqi am 30.09.2011 im Jemen (Provinz Marib) autorisiert. Das Dokument sei geschrieben worden, nachdem die Regierung mögliche rechtliche Bedenken gegen die gezielte Tötung eines US-Bürgers überprüft habe, berichtete die &#8220;Washington Post&#8221; unter Berufung auf US-Offizielle. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein geheimes Schreiben des US-Justizministeriums hat einem Zeitungsbericht zufolge die Tötung des in den USA geborenen radikalislamischen Predigers Anwar al Aulaqi am 30.09.2011 im Jemen (Provinz Marib) autorisiert. Das Dokument sei geschrieben worden, nachdem die Regierung mögliche rechtliche Bedenken gegen die gezielte Tötung eines US-Bürgers überprüft habe, berichtete die &#8220;Washington Post&#8221; unter Berufung auf US-Offizielle. Es gebe in der Regierung keinerlei Dissens über die Legalität der Tötung von Aulaqi, der als erster US-Bürger auf die &#8220;Töten oder Gefangennehmen&#8221;-Liste der CIA gesetzt worden war.</p>
<p>Unterdessen wurde die Polizei in New York in Alarmbereitschaft versetzt. &#8220;Wir wissen, dass Aulaqi Anhänger in den USA hat, unter anderem in New York&#8221;, erklärte der Polizeichef der US-Metropole, Raymond Kelly. &#8220;Wir sind in Alarmbereitschaft angesichts der Möglichkeit, dass irgendjemand seinen Tod rächen will.&#8221;</p>
<p>Aulaqi war am Freitagmorgen im Jemen bei einem mutmaßlichen US-Luftangriff ums Leben gekommen. US-Präsident Barack Obama bezeichnete den Tod des radikalen Predigers als &#8220;bedeutenden Meilenstein&#8221; im Kampf gegen den Terrorismus. Washington hatte Aulaqi bis zuletzt als einen der wichtigsten Führer des El-Kaida-Netzwerks auf der arabischen Halbinsel eingestuft. Weil Aulaqi in den USA geboren wurde, entfachte sein Tod in den USA eine Debatte darüber, ob die gezielte Tötung von US-Bürgern im Ausland rechtens sei.</p>
<p>Mehr dazu <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,789505,00.html" target="_blank">hier</a></p>
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		<title>Petraeus warnt vor schnellem Abzug aus Afghanistan</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 11:12:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Afghanistanmandat]]></category>
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		<description><![CDATA[Der ehemalige Befehlshaber der internationalen Truppen in Afghanistan, US-General David Petraeus, hat sich mit Blick auf den Zeitplan für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan skeptisch geäußert. &#8220;Wir müssen übergroße Versprechungen vermeiden&#8221;, sagte er der Süddeutschen Zeitung. In den vergangenen sechs Monaten habe es &#8220;enorme Fortschritte&#8221;  ? in Afghanistan gegeben. Allerdings müssten alle Abzugspläne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ehemalige Befehlshaber der internationalen Truppen in Afghanistan, US-General David Petraeus, hat sich mit Blick auf den Zeitplan für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan skeptisch geäußert. <em>&#8220;Wir müssen übergroße Versprechungen vermeiden&#8221;</em>, sagte er der Süddeutschen Zeitung. In den vergangenen sechs Monaten habe es <em>&#8220;enorme Fortschritte&#8221;</em>  <font color=#FF0066><strong>?</strong></font> in Afghanistan gegeben. Allerdings müssten alle Abzugspläne von den <em>&#8220;Bedingungen vor Ort&#8221;</em> abhängig gemacht werden.</p>
<p>Der Bundestag entscheidet am 09.09.2011 über die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan bis Januar 2012. In dem Text des neuen Mandats wird <strong>zum ersten Mal</strong> auch ein möglicher <strong>Abzugstermin genannt</strong>. Demnach könnte die Truppenreduzierung Ende des laufenden Jahres beginnen. Offiziell will die afghanische Regierung die Sicherheitsverantwortung im Land bis 2014 vollständig von den internationalen Truppen übernehmen.</p>
<p>Die Bundesregierung warb am 05.09.2011 im Bundestag um breite Zustimmung für die Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan. </p>
<p>Petraeus zufolge ist es ein <em>&#8220;Privileg der Politik&#8221;</em>, über Termine zu diskutieren. Am Ende aber hänge <em>&#8220;der politische Wille vom Fortschritt vor Ort&#8221;</em> ab. Er lobte in diesem Zusammenhang die Leistung der Bundeswehr und der zivilen deutschen Helfer in Afghanistan. Besonders hob er hervor, dass <strong>deutsche Truppen an der Bekämpfung von Aufständischen beteiligt</strong> seien. Die Vertreibung der Taliban aus der Region Kundus sei vor allem eine Leistung der Bundeswehr.</p>
<p>Unterdessen übernahm Petraeus nach 37 Jahren in Uniform jetzt das Amt als CIA-Chef und beerbt damit Leon Panetta, der seit Juli US-Verteidigungsminister ist.</p>
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		<title>Deutschland am Libyen-Krieg beteiligt</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 20:08:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Derzeit sorgt die Beteiligung von Bundeswehrsoldaten im Libyen-Krieg für Streit zwischen Regierung und Opposition. Elf deutsche Soldaten arbeiten im NATO-Gefechtsstab, obwohl die Bundesregierung einen Kampfeinsatz klar ablehnt. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) verteidigte das Engagement als normales Vorgehen im Bündnis. Er lehnt ein Parlamentsmandat dafür ab. Die Grünen schlossen aber den Gang vor das Verfassungsgericht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit sorgt die Beteiligung von Bundeswehrsoldaten im Libyen-Krieg für Streit zwischen Regierung und Opposition. Elf deutsche Soldaten arbeiten im NATO-Gefechtsstab, obwohl die Bundesregierung einen Kampfeinsatz klar ablehnt. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) verteidigte das Engagement als normales Vorgehen im Bündnis. Er lehnt ein Parlamentsmandat dafür ab. Die Grünen schlossen aber den Gang vor das Verfassungsgericht nicht aus. </p>
<p>Weitere Spezialkräfte der GSG-9 sind ohne Mandat in Bengasi eingesetzt.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,781464,00.html" target="_blank">Spiegel vom 21.08.2011</a></p>
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		<title>Syrien &#8211; Niemand wird Assads Morde stoppen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 18:25:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Monatelang hat die Welt tatenlos zugesehen, was in Syrien passiert &#8211; auch die arabische. Und der UN-Sicherheitsrat hat wieder einmal bewiesen, dass die meisten Länder dann doch nur ihre eigenen Interessen verfolgen und Menschenrechte nichts bedeuten. Allen voran Russland und China. Nur wenn die Menschenrechte zufällig mit den eigenen geostrategischen Interessen zusammenpassen &#8211; dann reagieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Monatelang hat die Welt tatenlos zugesehen, was in Syrien passiert &#8211; auch die arabische. Und der UN-Sicherheitsrat hat wieder einmal bewiesen, dass die meisten Länder dann doch nur ihre eigenen Interessen verfolgen und Menschenrechte nichts bedeuten. Allen voran Russland und China. Nur wenn die Menschenrechte zufällig mit den eigenen geostrategischen Interessen zusammenpassen &#8211; dann reagieren die Großmächte.</p>
<p>Kuwait, Irak und Libyen &#8211; diese Länder zeigen, um was es wirklich geht. Resolutionen im UN-Sicherheitsrat werden jetzt das Morden von Präsident Assad nicht mehr stoppen. Ihm ist es mittlerweile egal, was die Welt denkt und ob sie sein Vorgehen aufs Heftigste verurteilt. <a href="http://www.tagesschau.de/kommentar/syrien584.html" target="_blank">mehr&#8230;</a><br />
<em>Von Jens Wiening, ARD-Hörfunkstudio Amman</em></p>
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		<title>Deutschland rüstet Angola</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 22:25:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei einem Besuch in Angola bestätigt, dass Deutschland dem südafrikanischen Land den Verkauf von Patrouillenbooten zur Grenzsicherung angeboten habe. Dies sei kein Beitrag zur &#8220;Aufrüstung&#8221;, sagte Merkel auf einer Pressekonferenz in der angolanischen Hauptstadt Luanda. Die Opposition in Berlin kritisierte das geplante Rüstungsgeschäft als Verstoß gegen die Rüstungsexportrichtlinien.
Merkel bestätigte, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei einem Besuch in Angola <strong>bestätigt</strong>, dass Deutschland dem südafrikanischen Land den Verkauf von Patrouillenbooten zur Grenzsicherung angeboten habe. Dies sei kein Beitrag zur &#8220;Aufrüstung&#8221;, sagte Merkel auf einer Pressekonferenz in der angolanischen Hauptstadt Luanda. Die Opposition in Berlin kritisierte das geplante Rüstungsgeschäft als <strong>Verstoß gegen die Rüstungsexportrichtlinien</strong>.</p>
<p>Merkel bestätigte, dass es das Angebot zum <strong>Verkauf mehrerer deutscher Patrouillenboote</strong> nach Angola gebe. Es habe dazu &#8220;eigentlich fast schon ein Memorandum of Understanding (MoU)&#8221; gegeben, doch dies dauere nun &#8220;noch ein Weilchen&#8221;, sagte Merkel ohne weitere Erklärungen zum Umfang des geplanten Geschäfts oder zum Stand der Verhandlungen zu machen. Der angolanische Präsident José Eduardo dos Santos verwies darauf, dass seiner Regierung auch andere Angebote vorlägen, die noch geprüft werden müssten. Die Grünen-Chefin Claudia Roth warf Merkel vor, trotz der Kritik am Verkauf deutscher Panzer an Saudi-Arabien als &#8220;Patronin der deutschen Rüstungslobby&#8221; erneut &#8220;eiskalt die bindenden Regelungen zum Rüstungsexport&#8221; zu verletzen. &#8220;Angola ist eines der ärmsten Länder der Erde und leidet unter massiver Korruption&#8221;, sagte Roth. &#8220;Angola braucht sicher jede Hilfe und Unterstützung, aber ganz sicher keine Patrouillenschiffe zur Grenzsicherung.&#8221; </p>
<p>Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, sagte dem &#8220;Kölner Stadt-Anzeiger&#8221;, das Angebot sei &#8220;überhaupt nicht akzeptabel&#8221; und widerspreche den Rüstungsexportrichtlinien. Mützenich wies auf die nach Einschätzung des Auswärtigen Amts <strong>schlechte Menschenrechtslage in Angola</strong> hin und nannte das Angebot im Kontext der Debatte um Panzerlieferungen an Saudi-Arabien &#8220;vollkommen unverständlich.&#8221; Auch die Linkspartei wandte sich gegen das geplante Rüstungsgeschäft. Fraktionschef Gregor Gysi erklärte, das Land befinde sich &#8220;keineswegs in einem stabilen Zustand&#8221;, deshalb seien Waffenlieferungen &#8220;völlig fehl am Platz&#8221;. Das frühere Bürgerkriegsland Angola weist wegen seiner <strong>Erdölvorräte </strong>derzeit eine der <strong>höchsten Wachstumsraten auf dem afrikanischen Kontinent</strong> auf, <strong>zugleich aber lebt ein erheblicher Teil der Bevölkerung weiter in Armut</strong>. Merkel sprach sich während ihres Besuchs in Luanda auch für den Aufbau einer <strong>Energie- und Rohstoffpartnerschaft</strong> mit Angola aus. </p>
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		<title>Bundesregierung fördert Menschenrechtsverletzung</title>
		<link>http://www.blueflower.name/ds-blog/2011/07/04/bundesregierung-fordert-menschenrechtsverletzung</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 20:26:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Saudi-Arabien wird verdächtigt, gefährliche deutsche Islamisten zu finanzieren. Trotzdem gibt es jetzt offenbar Überlegungen, dem Königreich Kampfpanzer zu verkaufen.
Als das saudische Königshaus in der ersten Hälfte diesen Jahres 1000 Soldaten ins benachbarte Bahrain abkommandierte, um dort die Proteste der Bürger gegen die ihre autoritären Herrscher gewaltsam niederzuschlagen, zog es sich die geballte Kritik der westlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Saudi-Arabien wird verdächtigt, gefährliche deutsche Islamisten zu finanzieren. Trotzdem gibt es jetzt offenbar Überlegungen, dem Königreich Kampfpanzer zu verkaufen.</strong></p>
<p>Als das saudische Königshaus in der ersten Hälfte diesen Jahres 1000 Soldaten ins benachbarte Bahrain abkommandierte, um dort die Proteste der Bürger gegen die ihre autoritären Herrscher gewaltsam niederzuschlagen, zog es sich die geballte Kritik der westlichen Demokratien auf sich. Das Auswärtige Amt beklagt seit Jahren die Menschrechtslage in Saudi-Arabien. Und auch deutsche Verfassungsschützer sind nicht gut auf die Monarchie zu sprechen. Gleichwohl gibt es offenbar Überlegungen, erstmals seit Jahrzehnten deutsche Kampfpanzer an das Königreich zu verkaufen.</p>
<p>Saudi-Arabien soll Interesse an <strong>mehr als 200</strong> neuen Panzern des Typs „2A7+“ haben, <strong>einer aufgerüsteten Variante des „Leopard 2“</strong>, berichtet der „Spiegel“. Angeblich habe der Bundessicherheitsrat unter dem Vorsitz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) den <strong>Export bereits gebilligt</strong>. Neben Merkel gehören Außenminister Guido Westerwelle (FDP), Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU), Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) an.</p>
<p>Als Regierungssprecher Steffen Seibert und Außenamtssprecher Andreas Peschke auf die Verkaufsgerüchte angesprochen werden, verweisen beide auf die in einem solchen Fall „übliche und notwendige Geheimhaltung“. Auch Bundestagsabgeordnete von CDU/CSU und FDP wollten dazu lieber nichts sagen. Sogar der neue Wirtschaftsminister Rösler schweigt beharrlich und schürt so nur weiter den Verdacht, die durchgesickerten Informationen seien zutreffend.</p>
<p>Umso deutlich artikuliert sich die Opposition. SPD, Grüne und Linke lehnen den Verkauf von Kampfpanzern an die Saudis strikt ab.</p>
<p>Sollte es tatsächlich zu der Lieferung des Leopard 2 kommen, bräche die Bundesregierung mit einer über Jahrzehnte durchgehaltenen Linie. Denn noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik sind Kampfpanzer aus der Münchener Rüstungsschmiede Krauss-Maffei Wegmann in den Golfstaat geliefert worden, bestätigte das Unternehmen auf Anfrage von &#8220;Welt Online“. Der SPD-Außenexperte Rolf Mützenich bezeichnete die mögliche Lieferung von Kampfpanzern gegenüber &#8220;Handelsblatt Online&#8221; als &#8220;klaren <strong>Verstoß gegen die Rüstungsexportrichtlinien</strong>, wonach keine Rüstungsgüter in Krisengebiete geliefert werden dürfen&#8221;.</p>
<p>Zuletzt erteilte 1983 der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) dem Königshaus eine Absage. Kohl nahm damals Rücksicht auf die Sicherheitsinteressen Israels, das sich von den Saudis bedroht fühlte.</p>
<p>Inzwischen aber hat sich die Bedrohungslage geändert. Weil Iran massiv aufrüstet, wollen auch die Saudis ihre Streitkräfte modernisieren. Angeblich habe Israel vor dem Hintergrund der veränderten Machtstatik im Nahen Osten keine Bedenken mehr gegen Panzerlieferungen in den Golfstaat.</p>
<p>In Deutschland hingegen gibt es nach wie vor große Vorbehalte gegen das Königreich. Verfassungsschützer etwa werfen den Saudis vor, mit viel Geld dubiose islamistische Kräfte in Deutschland zu unterstützen, die einen Gottesstaat errichten wollen. „Die salafistische Bewegung in Deutschland wäre ohne den saudischen Einfluss niemals so groß geworden“, sagte erst vor wenigen Tagen der Islamwissenschaftler beim baden-württembergischen Verfassungsschutz, Benno Köpfer, der „FAS“.</p>
<p>Menschenrechtsorganisationen beklagen, dass in dem islamischen Königreich bis zu 100 Menschen pro Jahr hingerichtet würden. Als Außenminister Guido Westerwelle deshalb im vergangenen Jahr bei seinen saudischen Amtskollegen Prinz Saud al-Faisal die Einhaltung der Menschenrechte anmahnte, entgegnete dieser knapp, es gebe halt unterschiedliche Wertesysteme.</p>
<p>Auf seiner Internetseite beschreibt das Auswärtige Amt die Lage in Saudi-Arabien so: „Todes- und Körperstrafen werden verhängt und vollstreckt. Die Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit sind stark eingeschränkt. Parteien sind verboten. Politische Aktivisten und Menschenrechtler werden drangsaliert, inhaftiert oder gehen ins Ausland.“ Trotz alldem wird anscheinend erstmals ernsthaft die Lieferung von Kampfpanzern erwogen.</p>
<p>„Die Bereitschaft der Bundesregierung, in der jetzigen angespannten Situation im Nahen Osten und auf der arabischen Halbinsel, 200 hochmoderne deutsche Kampfpanzer nach Saudi-Arabien zu exportieren, zeugt von einer erschreckenden Instinktlosigkeit“, sage der stellvertretende SPD-Fraktionschef Gernot Erler &#8220;Welt Online“. „Merkels und Westerwelles wortgewaltige Unterstützung für die Demokratiebewegungen im arabischen Raum werden damit als reine Lippenbekenntnisse entlarvt.“</p>
<p>Grünen-Chefin Claudia Roth spricht von einem „illegalen Geschäft“. Und „Linke“-Chef Klaus Ernst wirft der Regierung vor, sie verkaufe die „tödlichsten Panzer an die schlimmsten Unterdrücker“.</p>
<p>Quelle: Welt Online 04.07.2011</p>
<p>Weiterführende Links: </p>
<ul>
<li><a href="http://de.nachrichten.yahoo.com/regierung-schweigt-zu-angeblichem-r%C3%BCstungsexport-nach-saudi-arabien-173524603.html" target="_blank">DAPD</a>,</li>
<li><a href="http://de.nachrichten.yahoo.com/regierung-schweigt-angeblichem-panzer-deal-riad-123345461.html" target="_blank">AFP</a></li>
</ul>
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		<title>US-Soldat gesteht Mord an afghanischen Zivilisten</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 06:47:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der US-Soldat Jeremy Morlock hat sich vor einem Militärgericht im Bundesstaat Washington schuldig bekannt, drei unbewaffnete Zivilisten in Afghanistan getötet zu haben. Das berichten übereinstimmend US-Medien. Der Schritt war erwartet worden, weil sich der 22-Jährige vor Prozessbeginn dazu bereiterklärt hatte, gegen vier Soldaten seiner Einheit auszusagen. Unter ihnen ist auch der mutmaßliche Anstifter zu den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-Soldat Jeremy Morlock hat sich vor einem Militärgericht im Bundesstaat Washington schuldig bekannt, drei unbewaffnete Zivilisten in Afghanistan getötet zu haben. Das berichten übereinstimmend US-Medien. Der Schritt war erwartet worden, weil sich der 22-Jährige vor Prozessbeginn dazu bereiterklärt hatte, gegen vier Soldaten seiner Einheit auszusagen. Unter ihnen ist auch der mutmaßliche Anstifter zu den Taten, Feldwebel Calvin Gibbs. Auch er ist des Mordes angeklagt, sein Prozess soll aber erst später beginnen.</p>
<p>Die fünf Infanteristen sollen im Frühjahr 2010 in Afghanistan unschuldige Zivilisten gejagt und ermordet haben. Laut Anklage töteten sie unbewaffnete Zivilisten mit Gewehren und Granaten, obwohl diese keinerlei Bedrohung darstellten. Anschließend sollen sie den Opfern Körperteile abgeschnitten haben, um sie als Trophäen mitzunehmen &#8211; unter anderem Fingerknochen. Wie viele Zivilisten von der Gruppe getötet wurden, ist bislang unklar.</p>
<p><strong>Widerspruch zu den Standards und Werten</strong></p>
<p>Die US-Armee hatte sich nach Bekanntwerden des Falls und der Veröffentlichung der Fotos für das Verhalten der Soldaten entschuldigt. Die Handlungen auf den Bildern seien &#8220;widerwärtig  für uns als Menschen.&#8221; Sie stünden im Widerspruch zu den Standards und Werten der US-Streitkräfte. In einer Erklärung entschuldigte sich das Militär &#8220;für das Leid, das diese Fotos auslösen.&#8221;</p>
<p>Möglicherweise handelt es sich bei diesem Skandal sogar um mehr als das Fehlverhalten einzelner US-Soldaten. Die Einheit, in der die mutmaßlichen Morde begangen wurden, gehört zur 5. Stryker Brigade Combat Team, der insgesamt etwa 3800 Soldaten angehören. Sie stand im Frühjahr 2010, als die Taten stattgefunden haben sollen, unter dem Kommando von Harry Tunnell. Der steht nun massiv in der Kritik. Neben den fünf wegen Mordes angeklagten Soldaten sollen noch sieben weitere Militärangehörige vor Gericht gestellt werden &#8211; unter anderem wegen Behinderung der Ermittlungen.</p>
<p>Es besteht der Verdacht, dass Tunnell seine Soldaten angewiesen hat, mit aller Härte gegen den Feind vorzugehen und sich nicht um den Schutz der Zivilbevölkerung zu kümmern. Die offizielle amerikanische Afghanistan-Strategie &#8220;Winning the Hearts and Minds&#8221; &#8211; zu deutsch: die Herzen und Köpfe der Menschen gewinnen &#8211; habe Tunnell nie umgesetzt. Es heißt, in seinen Augen ist diese Taktik eine Idee von Intellektuellen ohne Kampferfahrung.</p>
<p>Die Taten sollen westlich von Kandahar beim Stützpunkt Ramrod begangen worden sein.<br />
Der Prozess findet vor dem Militärgericht im US-Bundesstaat Washington statt.</p>
<p>Quelle: SPIEGEL und ARD am 23.03.2011</p>
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		<title>Israel und USA entwickelten den Computerwurm Stuxnet</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 16:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Computerwurm Stuxnet ist nach einem Bericht der &#8220;New York Times&#8221; gemeinsam von Israel und den USA entwickelt worden, um das iranische Atomprogramm zu sabotieren. Wie die US-Zeitung unter Berufung auf Geheimdienst- und Militärexperten in ihrer Online-Ausgabe berichtete, war an der Entwicklung des Wurms vermutlich unwissentlich auch der deutsche Siemens-Konzern beteiligt, dessen Systeme zur Steuerung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Computerwurm Stuxnet ist nach einem Bericht der &#8220;New York Times&#8221; gemeinsam von Israel und den USA entwickelt worden, um das iranische Atomprogramm zu sabotieren. Wie die US-Zeitung unter Berufung auf Geheimdienst- und Militärexperten in ihrer Online-Ausgabe berichtete, war an der Entwicklung des Wurms vermutlich unwissentlich auch der deutsche Siemens-Konzern beteiligt, dessen Systeme zur Steuerung von Industrieanlagen Stuxnet angreift.</strong></p>
<p>Das Unternehmen hatte demnach mit einer Forschungseinrichtung des US-Energieministeriums an einem Programm zum Schutz vor Cyberattacken zusammengearbeitet. Die dabei gefundenen Sicherheitslücken seien dann bei der Entwicklung des Wurms ausgenutzt worden.</p>
<p>Stuxnet wird gefürchtet, weil er in Siemens-Systeme zur Steuerung von Industrieanlagen eindringt. Ein Angreifer kann dadurch die Kontrolle über zentrale Systeme etwa von Kraftwerken, Pipelines oder Fabriken übernehmen und die Anlagen zerstören. Im schlimmsten Fall treten Strahlung und/oder Gifte aus, die am Ende unbeteiligte Zivilisten schaden. Der Computerwurm war erstmals im Juni 2010 aufgetaucht. Da die meisten &#8220;Infektionen&#8221; im Iran festgestellt wurden, gab es Spekulationen, der Wurm sei zur Sabotage der Atomanlagen des Landes entwickelt worden.</p>
<p>Laut &#8220;New York Times&#8221; wurde die Wirksamkeit des Stuxnet-Wurms in dem streng abgeriegelten Dimona-Komplex in der Negev-Wüste getestet, wo sich eine israelische Atomanlage befinden soll. Wegen des Tests sei der Wurm &#8220;effektiv&#8221; gewesen, sagte ein US-Experte der Zeitung. Der israelische Minister für Strategische Angelegenheiten, Mosche Jaalon, hatte im Dezember 2010 gesagt, Teheran sei &#8220;wegen technologischer Herausforderungen und Schwierigkeiten&#8221; noch Jahre vom Bau von Atomwaffen entfernt.</p>
<p>Der Iran wird verdächtigt, unter dem Vorwand der zivilen Nutzung der Atomenergie heimlich an einer Atombombe zu bauen. Teheran weist den Verdacht von sich. <strong>Israel </strong>unterstützt zwar die Bemühungen der USA, über Sanktionen die Entwicklung von Atomwaffen zu verhindern, <strong>schließt </strong>aber auch <strong>ein militärisches Eingreifen nicht aus</strong>. Die fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat und Deutschland führen ab Freitag in Istanbul erneut Gespräche mit der Regierung in Teheran über das iranische Atomprogramm.</p>
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