Blue Flower Musik und Lebensphilosophie

  • Ziele des Blogs:

    In erster Linie sollen an dieser Stelle neue Songtexte durch gemeinsames Schreiben entstehen, die Blue Flower in eigene Werke umsetzen kann und möchte.
    Im weiteren Sinn geht es hier um gesellschaftliche Fragen zur Themenvielfalt von
    - ArGe
    - Bildungsfreiheit
    - Computergewalt
    - Demokratie
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    - Flower-Power
    - Gesangsunterricht
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Archiv für die 'BLUE FLOWER MUSIK' Kategorie

Petition zur GEMA-Reform

Erstellt von Administrator am 16. Juni 2009

Die Petition zur GEMA, die von der Sonthofer Kulturwerkstatt vorbereitet worden ist, kann jetzt mitunterzeichnet werden. Und es ist wichtig, dass dies möglichst 100.000de auch tun. Es gibt kaum – neben der bauordnungsamtlichen Behörde in Dortmund – eine Stelle, welche freie Kulturarbeit mehr behindert und aussaugt, als die GEMA. Ja, die GEMA saugt auch praktizierende Künstler aus, zu Gunsten der Bohlens und anderer Mega-Verdiener.

Aus dem Text der Petition:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen….dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und
Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.

Begründung:

Das Ziel dieser Petition ist nicht die Abschaffung der GEMA, denn geistiges Gut ist schützenswert und die Künstler, sprich die GEMA-Mitglieder und Mitglieder anderer Verwertungsgesellschaften sollen zu ihrem Recht kommen. Leider werden die GEMA-GESETZE weder der Musik im Allgemeinen und schon gar nicht der großen Mehrheit ihrer eigenen Mitglieder gerecht.

Zur Gebührenberechnung für Kleinveranstalter legt die GEMA folgende drei Punkte zu Grunde: Raumgröße, Höhe des Eintrittgeldes und GEMA-Pflicht für die gesamte Veranstaltung ab einem GEMA-pflichtigen Musikstück. Die durchweg zu hohen Gebühren zwingen Kleinveranstalter die Anzahl der Konzerte zu reduzieren. Viele veranstalten gar keine Konzerte mehr.

Dem gegenüber werden die Künstler-Tantiemen nach dem so genannten, hochkomplizierten Pro-Verfahren berechnet und der Hauptanteil der GEMA-Einnahmen landet in einem so genannten „großen Topf“. Auch viele Künstler sind deshalb in ihrer Existenz bedroht: zu wenig Auftrittsmöglichkeiten und zu geringe Tantiemen.

Auf Grund der so genannten „GEMA-Vermutung“ verpflichtet die GEMA die Veranstalter auch urheberrechtlich ungeschütztes Material zu melden, was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden ist. Wenn ein Konzert nicht gemeldet wird, erhebt die GEMA eine so genannte Recherche-Gebühr von 100 % der festgelegten GEMA-Gebühren ohne vorherige Mahnung und ohne Kenntnis, ob GEMA-pflichtige Werke aufgeführt und ob dieses Konzert überhaupt stattgefunden hat.

All diese Probleme belasten die deutschlandweite Life-Kultur. Die GEMA wird zunehmend vom „Kultur-Schützer“ zum „Kultur-Vernichter“.

Also … nix wie ran an die elektronische Petitionsabgabe auf der Seite des Deutschen Bundestages!!!

https://epetitionen.bundestag.de/index.php

Die GEMA ist eine sogenannte Verwertungsgesellschaft, die die Rechte der bei ihr gemeldeten Musiker verwaltet. Auch jede Nutzung von kleinen Schnipseln anderer Werke, so genannte Samples im eigenen neuen Stück, müssen bei der GEMA angemeldet werden. Doch wann hat man am Beispiel eines Musikstücks etwas Neues erschaffen und wann kopiert man einfach nur tausend Klänge anderer? Diese Frage wird nicht mehr ästhetisch, sondern juristisch beantwortet. Das kritisiert der Komponist Johannes Kreidler. Er erschuf mittels digitaler Hilfe ein Stück, dass in 33 Sekunden 70.200 Samples beinhaltet, die natürlich alle bei der GEMA angemeldet werden müssen. „Product placements” nennt er seinen künstlerischen Protest. Wie sich die aktuellen Regelungen mit der heutigen digitalen Realität beißen, zeigt sein erster Anmeldeversuch, den Radio Z aus Nürnberg mitgeschnitten hat. Sein Stück mit 70.200 Samples hat er im Rahmen einer Aktion mit Lastwagen, Papierkolonnen und Trägern bei der GEMA angemeldet. Schließlich bedarf es mindestens genauso viele Anmeldeformulare wie Samples im Stück. Eine Alternative für Komponisten wie Konsumenten bietet der “breiPott“. An diesen Musik-Tankstellen kann sich jeder frei lizenzierte elektonische Musik kostenlos runterladen, mitnehmen und weiterverbreiten.

Wolly Duese
Nagelschmiedgasse 5a
50827 Koeln Germany
Phone: 0049 221 5301568
Mobil: 0049 179 6496989
sparetimecoordinator reducer & disarranger
www.cowboysondope.de
www.myspace.com/wollyduese
www.myspace.com/redhotpolo

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Stellungnahme zum Fernsehlied

Erstellt von Administrator am 2. Juni 2009

Ich glaube, es gibt einen Unterschied zwischen konsequent sein und starr sein. Wenn ich das Militär kritisiere, lehne ich es weder in Bausch noch im Bogen ab. Sondern ich sage, was mir nicht gefällt, um Verbesserungen zu erwirken. Genauso ist es mit dem Fernsehen. Man kann ein Medium nutzen, um Menschen gut zu informieren, deren Wissen wachsen zu lassen, oder man kann Menschen verdummen, belügen, sie mit Schwachsinn überschütten, wie das viele Sender heutzutage tun. Wenn ich ein Lied über den Unsinn im Fernsehen singe, übe ich humorvolle Kritik an den Umständen. Ich möchte mit diesem Lied nicht radikal gleich alles undifferenziert verteufeln. Dasselbe gilt für die Politik des Staates Deutschland. Ich möchte hier nichts zerstören, sondern aufmerksam machen auf Missstände, in der Hoffnung, dass diese behoben werden können. Ich finde, echter Fortschritt ist es, wenn es allen Menschen immer besser geht, nicht nur ein paar wenigen. Ich versuche, so weit es geht, konstruktiv zu sein und da bin ich schon konsequent. Wenn ich einer Sache oder einem Menschen aber komplett den Rücken zukehre, erreiche ich gar nichts, weil jede Kommunikation abgeschnitten wird. Das ist so wie sich beleidigt zurückziehen.
Schade ,wenn die inhaltliche Botschaft bei einigen Fans in so fern missverstanden worden ist.

Eure Blue Flower

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Neue Lieder 2009

Erstellt von Administrator am 12. Mai 2009

BLUE FLOWER startet mit zwei neuen Liedern in den Sommer 2009.

Der deutschsprachige Titel “Rekord 2008″ befasst sich mit der Bankenkrise 2008/2009. Der Textrohbau stammt von Frederike Beck, Intonierung BLUE FLOWER. Das Stück besticht durchaus mit Ohrwurmcharakter zumal wesentliche melodische Elemente dem Hörsinn gewohnt vorkommen könnten.

Ihr zweites neues Lied ist der Rettung der Sürther Aue bei Köln gewidmet. Der gleichnamige Titel “Sürther Aue” entstand mit freundlicher Unterstützung durch Text: Werner Deiwiks, Komposition: BLUE FLOWER.

An dieser Stelle erfolgt noch der Hinweis auf das recht aktuelle musikalische Meisterwerk mit dem Titel “Lassen Sie sich patentieren”. Mit diesem Lied sitzt BLUE FLOWER bereits fest im Sattel. Das Stück beleuchtet die Knackpunkte unserer modernen Gesellschaft. Text: Frau Prof. Dr. Maria Mies, Intonierung: BLUE FLOWER

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